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Damit Sie nicht alles aus den einzelnen Programmen raussuchen müssen, haben wir die wichtigsten Statements zu Umwelt und Verkehr gesammelt. Die Vollständigkeit variiert stark von Gruppe zu Gruppe und von Thema zu Thema. Manchmal mussten wir stark kürzen, manchmal vollständig zitieren. Also im Zweifel auch noch einen Blick ins Original-Programm werfen, wenn Sie etwas speziell interessiert.

Inhalt: Nordtangente, Rheinbrücke, Kombilösung, ÖV allgemein, Rad und Fuß, Auto allgemein, Verkehr sonstiges/allgemein, Flächenverbrauch, Untere Hub, Stadion, Naturschutz, Grün, Luft, Klima, Energie, Lärm, Wasser, Abfall, Umwelt sosntiges/allgemein

Nordtangente

CDU
den zügigen Ausbau der Nordtangente mit Untertunnelung, Überdeckelung und Tieferlegung in der Nähe lärmsensibler Bereiche wie Hagsfeld, Rintheim, Waldstadt, Nordweststadt, Knielingen und Neureut und der Fortentwicklung der Hängebauchlösung. Dabei gilt aber: Hände weg vom Hardtwald!
SPD
Fortführung der Nordtangente-Ost über den Elfmorgenbruch bis zur Theodor-Heuss-Allee: Die Stadt Karlsruhe schöpft alle Möglichkeiten aus, die Finanzierung dieses Abschnitts mit Hilfe von öffentlichen Mitteln überregionaler Träger zu erreichen. Sollte dies nicht möglich sein, muss die Stadt die Baumaßnahme mit Mitteln aus dem städtischen Haushalt realisieren. Ablehnung des Hardtwalddurchstichs, der Hängebauch-Lösung und der Planung einer Nordtangente-West
B90/Die Grünen
Die sogenannte Nordtangente ist in Wahrheit eine Autobahnquerspange, die quer durch das Karlsruher Stadtgebiet verlaufen würde. ... Sie würde für Karlsruher BürgerInnen zu keiner Entlastung führen, sondern zusätzlichen Fernverkehr in die Stadt bringen. ... Für die seit Jahren beklagte Verkehrsbelastung in Hagsfeld fordern wir schon lange eine „kleine“ Südumfahrung für Hagsfeld vom Elfmorgenbruch bis zur Haid-und-Neu-Straße, ... Jetzt ist wichtig, dass diese Umgehung nur zweispurig gebaut wird und an der Haid-und-Neu-Straße endet. ...
FDP
Die dringende Verkehrsentlastung des Stadtteils Hagsfeld muss zügiger realisiert werden; die Nordtangente Ost ist bis zur Haid-und-Neu-Straße weiterzuführen; Schutzmaßnahmen für die Waldstadt sind vorzusehen.
KAL
Weitere zusätzliche Fernstraßen quer durch die Gemarkung der Stadt lehnen wir ab; den Bau kleiner Ortsumgehungen, um insbesondere Vororte vom Durchgangsverkehr zu entlasten, hat die KAL unterstützt (...) bzw. fordert sie weiterhin (Südspange Hagsfeld).
Keine Nordumfahrung von Knielingen bis zur B 36, da hier bestehende (z.B. Im Bruch) und geplante Wohngebiete (Konversionsgebiet Knielingen) beeinträchtigt werden und ein großer Erholungsraum (Knielinger Rheinniederung) zerstört würde.
Weiterführung des Autobahnanschlusses Nord als kommunale Straße bis zur Haid-&-Neu-Straße, um Hagsfeld endlich zu entlasten, aber keine Weiterführung bis zur Theodor-Heuss-Allee.
Die Linke
-
Freie Wähler - BüKA
Nein zur Nordtangente und zur zweiten Rheinbrücke.
für das dringende Nachdenken über den Nutzen und die Trasse der Nordtangente bzw. der zweiten Rheinbrücke,
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Rheinbrücke

CDU
eine zweite Rheinbrücke, da nur so der Verkehrsinfarkt in Karlsruhe verhindert werden kann.
SPD
-
B90/Die Grünen
Mit der Nordtangente verbunden ist die Planung einer zweiten Rheinbrücke 1,4 km nördlich der bestehenden. Ihr Bau wäre ein weiterer Schritt beim Ausbau der Ost-West-Fernstraßenverbindung durch Karlsruhe. Das Schreckgespenst der vollständigen Brückensperrung wegen Sanierungsarbeiten wird zur Rechtfertigung angeführt, obwohl bis heute die Sanierungsmodalitäten völlig ungewiss sind. ... Die Kapazität der bestehenden Rheinbrücke reicht jedenfalls für das aktuelle und das in kommenden Jahren zu erwartende Verkehrsaufkommen aus. ...
FDP
Falls eine zweite Rheinüberquerung für den Individualverkehr (...) nördlich der bestehenden Rheinbrücke derart realisiert wird, dass sie das Karlsruher Stadtgebiet erreicht, soll die Ableitung des Verkehrs durch einen Anschluss an die B 36 erfolgen.
KAL
Zweite Rheinbrücke entweder a) nur als Behelf/Ersatzbau direkt neben der bestehenden, wenn die tatsächlich wegen Sanierung geschlossen werden muss oder b) wenn unabweisbar und dann raumplanerisch sinnvoll mit einem Standort, welcher bestehende Lücken im Straßennetz schließt, also nördlich von Eggenstein oder südlich von Rheinstetten.
Die Linke
-
Freie Wähler - BüKA
Nein zur Nordtangente und zur zweiten Rheinbrücke.
für das dringende Nachdenken über den Nutzen und die Trasse der Nordtangente bzw. der zweiten Rheinbrücke,
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Kombilösung

CDU
-
SPD
Die Chance des weiträumigen Umbaus in der Innenstadt durch die Kombilösung innerhalb des nächsten Jahrzehnts muss genutzt werden, die verkehrspolitischen Ziele für eine Stadtentwicklungspolitik passend zum 21. Jahrhundert zu definieren.
B90/Die Grünen
Mit der geplanten U-Strab ergeben sich zu enormen Kosten Verschlechterungen für die NutzerInnen des öffentlichen Verkehrs. Der in der Bevölkerung gewollte Umbau der Kriegsstraße ist verschoben. Das Ziel „schienenfreie Kaiserstraße“ droht den gesamten Karlsruher Nahverkehr in den Abgrund zu ziehen. ... Die Nachteile für die Fahrgäste (...) stehen in keinem Verhältnis zu dem vermeintlichen Nutzen und den immensen Kosten.
Über die Notwendigkeit des Umbaus der Kriegsstraße im Sinne einer Stadtreparatur bzw. der Entwicklung der südlichen Innenstadt besteht in der Bevölkerung weitgehend Konsens.
FDP
Die Kombilösung(„U-Strab“ und Umbau der Kriegsstraße) ist für die Qualität der Entwicklung der Innenstadt und des ÖPNV unentbehrlich.
KAL
Umbau (mit Untertunnelung) der Kriegsstraße im Mittelabschnitt zum großstädtischen Boulevard wurde im Paket Kombilösung beschlossen
Die Bauphase der Kombilösung steht wegen des Baustellenverkehrs leider vielen Lösungen über zehn Jahre im Weg.
Für die KAL hat der Umbau der Kriegsstraße (fuß- und radfahrerfreundlicher, Straßenbahntrasse, Stadtraumgestaltung) bei der Kombilösung Vorrang.
Die Linke
Die Untertunnelung der Kaiserstraße lehnen wir ab. Unterirdischen Haltestellen schaffen nachweislich neue Barrieren und stellen für viele Menschen Angst-Räume dar. Finanziell kann die U-Strab die städtischen Finanzen auf Jahrzehnte ruinieren, unter anderem wegen der immensen Unterhaltungskosten für den Tunnel. Als Alternative fordert DIE LINKE eine neue Schienennetzkonzeption mit einem Rückbau der Kriegsstraße ohne Autotunnel.
Freie Wähler - BüKA
Wir wollen den Umbau der Kriegsstraße statt einer U-Strab: Für die Anbindung der Süd- und Südweststadtteile ans Stadtzentrum.
Keine Millionen-Verschuldung durch eine U-Strab!
für das Stoppen des U-Strab-Bauvorhabens wegen der unverhältnismäßig hohen, nicht beherrschbaren Kosten, der drohenden technischen Gefahren für die begleitende Bebauung, des geringen Nutzens für die eigenen Einwohner und der nicht wieder gutzumachenden Verunstaltung der Weinbrennerischen Kernstadt durch Tunnelmunde,
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ÖV allgemein

CDU
den ÖPNV weiter konsequent fördern.
SPD
Erweiterung des innerstädtischen Straßenbahnnetzes unter anderem in die neuen Konversionsgebiete Einsatz für ein preiswertes und - stabiles Studententicket der KVV sowie für die ScoolCard und das Ausbildungsticket
B90/Die Grünen
ÖPNV in allen Stadtteilen als komfortables und zuverlässiges Ver- kehrsmittel, z.B. ...
weitere Optimierung der Buslinien ...
direkte Verbindungen zwischen den Stadtteilen zusätzlich zu Innenstadt-Linien (Bus-Ringlinien)
Ausbau der Ampel-Vorrangschaltungen für Bahnen und Busse, ...
rascher barrierefreier Ausbau des städtischen Straßenbahn- und Busnetzes
günstige Tarife für sozial benachteiligte BürgerInnen sowie für Kinder, Studierende und Familien
Dem Sicherheitsbedürfnis vor allem weiblicher Fahrgäste, besonders auch in den Abend- und Nachtstunden, muss mit gut beleuchteten Haltestellen und Notrufeinrichtungen Rechnung getragen werden.
FDP
Der motorisierte Individualverkehr und der öffentliche Personennahverkehr brauchen ein leistungsfähiges Verkehrsnetz.
Parkplätze sowohl für Mitfahrer als auch Umsteiger zum ÖPNV sind nutzungsfreundlicher an den Stadteingängen auszubauen.
Eine schienengebundene DB-Verbindung vom Hauptbahnhof zur Messe Karlsruhe ist für die Entlastung des Karlsruher Straßennetzes dringend erforderlich. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Baden-Airports zu sichern, ist eine Stadtbahnanbindung an den Karlsruher Verkehrsverbund unentbehrlich; ...
Das Karlsruher ÖPNV-Netz soll durch barrierefreie Gestaltung der Haltestellen zügig weiter verbessert werden.
KAL
Neubaugebiete etwa müssen möglichst zeitgleich mit dem Pkw auch mit Bus und Bahn erreichbar sein.
Prüfen: Ist eine Straßenbahn in die Bergdörfer möglich?
Schnellbusring als Tangentialverbindung
Die Linke
Weiter müssen alle Haltestellen in Zukunft barrierefrei werden. Die Nutzung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs muss allen Menschen möglich sein. Aus ökologischen und sozialen Gründen sollten Bus und Bahn langfristig kostenlos angeboten werden.
Freie Wähler - BüKA
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Rad und Fuß

CDU
Karlsruhe als fahrradfreundliche Stadt weiterentwickeln.
SPD
Verbesserung der Situation für Fußgänger, auch durch Durchsetzung der Verkehrsregeln; Verbesserung der Sicherheit und Reduzierung von Umwegen durch Fußgängerüberwege
Ausbau der Radwegerouten und weitere Förderung des Radverkehrs
B90/Die Grünen
einen „Runden Tisch Fußverkehr“ mit dem Ziel eines „Aktionsplans Fußverkehr“ analog zum Radverkehr
ausreichende Breite von Gehwegen, Autos dürfen nicht auf Geh- wegen geparkt werden
Verstärkte Ausweisung von Spielstraßen, inklusive Spielzonen nach dem Vorbild Bürklinstraße
Sicherstellung der Sichtbeziehung an Querungsstellen ...
ebenerdiges Überqueren auch von breiten Straßen mit „Grüner Welle“ für FußgängerInnen
bessere Ampelschaltungen, z.B. beim Zugang zu Haltestellen, damit Menschen nicht unter hoher Gefahr bei Rot über die Straße zur Straßenbahn hetzen
ein barrierefreies Wegenetz, um auch mobilitätseingeschränkten Personen die freie Bewegung zu ermöglichen
mehr Zebrastreifen und Bedarfs-Ampeln, ... Vorfahrt für FußgängerInnen und RadfahrerInnen an Auto-Rechtsabbiegespuren
mehr Geld und Personal für Fahrrad-Maßnahmen
bei vielbefahrenen Straßen Radfahrstreifen vorrangig auf der Fahrbahn, ...
Tempobeschränkungen an kritischen Stellen, um die Sicherheit der RadfahrerInnen zu gewährleisten
verbreiterte Aufstellflächen für Radfahrerlnnen an Ampeln vor den Autos
Freihalten der Radwege von parkenden Autos
gut sichtbare Wegweiser für den Radverkehr, wie beim Autoverkehr selbstverständlich
mehr Fahrrad-Abstellanlagen in der ganzen Stadt
Berücksichtigung des Radverkehrs bei Baustellen, keine „Radfahrer absteigen“ - Schilder
Die Belange der zunehmenden Zahl von Fahrrädern mit Kinderanhängern müssen berücksichtigt werden.
FDP
Um dem Ziel der Fahrradhauptstadt im Südwesten gerecht zu werden und den Radverkehr sicherer zu machen, ist ein konsequenterer Ausbau der Fahrradrouten und Fahrradabstellflächen vor öffentlichen Einrichtungen und in öffentlichen Räumen umzusetzen. ...
KAL
längere Grünphasen für Fußgänger; mehr Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche („Spielstraßen”);
Einführung weiterer Fahrradstraßen wie zum Beispiel in der Sophienstraße. Aber auch: konsequentes Ahnden von gefährdendem Verhalten aller Verkehrsteilnehmer.
Situationen abbauen, die zu nicht gesetzeskonformen Verkehrsverhalten führen (Bsp. zu schmale Wege für Radler und Fußgänger; Ampelschaltungen mit 5-Minuten-Rot).
Kontinuierliches Ausweiten der Fußgängerzone und der verkehrsberuhigten Zonen, ... [Diverse! s. Programm]
Die Linke
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Freie Wähler - BüKA
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Auto allgemein

CDU
Überregional muss Karlsruhe erreichbar bleiben. Daher lehnt die CDU ideologisch begründete Maßnahmen zur Behinderung des Autoverkehrs oder gar zur Schaffung einer autofreien Stadt ab.
keinen ideologischen Verkehrsrückbau.
auch aus ökologischen Gründen, die Ermöglichung eines sinnvollen Verkehrsflusses, um Staus mit einem wesentlich höheren CO2-Ausstoß zu vermeiden.
dass die Straßen in Karlsruhe erneuert und saniert werden.
...
SPD
B90/Die Grünen
Autofahren nur da, wo es nötig ist
für CarSharing reservierte Stellplätze im öffentlichen Raum den weiteren Umbau von großen Straßen zu menschenfreundli- cheren „Stadtstraßen“, z.B. ...
eine Tempo-Reduzierung auf Wohnstraßen, insbesondere wenn sie viel befahren werden
verstärkten Lärmschutz, Temporeduktion zur Lärmminderung, ... Verkehrsbeschränkungen bei hohen Schadstoffwerten
stärkere Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs
konsequente Umsetzung der Rechte von Kindern im Straßenverkehr
Abschaffung der Brötchentaste und höhere Parkgebühren in der Innenstadt
FDP
Der motorisierte Individualverkehr und der öffentliche Personennahverkehr brauchen ein leistungsfähiges Verkehrsnetz. Die ampelgesteuerten Kreuzungsbereiche müssen mit intelligenteren, bedarfsgerechteren Schaltungen zügig nachgerüstet werden.
KAL
Prinzip: Je näher am Stadtkern (Kaiserstraße), umso unattraktiver soll der MIV sein! Dies hat auch rein praktische Gründe: Durch einen hohen Anteil des Pkw am Verkehr in den Innenstädten blockiert sich dieser selbst, andere Verkehrsteilnehmer sowie die Anlieferer und Dienstleister.
Tempo 30 auf Straßen, die ihre Durchgangsfunktion verloren haben (Beispiele: Karlsstraße südlich Karlstor, Neureuter Hauptstraße);
Die Karlsruher Umweltzone ist unter Auswertung der im Betrieb gewonnenen Erkenntnisse weiter zu entwickeln. In der derzeitigen Form ist der Nutzen für die Luftqualität nicht zu erkennen.
Karlstraße: Fußgängerzone mindestens zwischen Amalien- und Akademiestraße, v B10 ab Wolfartsweierer Straße auf Südtangente verlagern.
Parkhäuser im Inneren der City sollten – wo immer möglich – als öffentliche Garagen entfallen und nur noch als Parkhäuser für Anwohner und in der Innenstadt Arbeitende genutzt werden ...
Die Linke
Wir begrüßen außerdem Umweltzonen, mit deren Hilfe unnötiger PKW-Verkehr aus der Innenstadt ferngehalten wird. Sofern durch diese Maßnahmen soziale Härten entstehen, soll die Stadt diese mit geeigneten Maßnahmen abmildern.
Freie Wähler - BüKA
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Verkehr sonstiges/allgemein

CDU
einen eigenen Autobahnanschluss und die Stadtbahnverbindung zum Baden-Airport.
den Regionalflughafen weiterhin zu erhalten und uns für dessen Modernisierung einzusetzen.
eine besondere Berücksichtigung Karlsruhes im Zugfahrplan der DB Bahn sowie die Anbindung Karlsruhes an das überregionale Schienennetz durch eine rasche Verwirklichung der Magistrale (Paris - Wien - Budapest) verbessern.
ein sinnvolles Miteinander von ÖPNV, Auto- und Fahrradfahrern sowie Fußgängern in Karlsruhe.
SPD
Integrierte Verkehrspolitik mit dem Ziel einer Verschiebung der Gewichte zugunsten der umweltverträglichen Verkehrsarten
B90/Die Grünen
Weniger Autos bedeuten dagegen bessere Luft, weniger Lärm und mehr Platz für die Menschen unserer Stadt. ... Deshalb müssen die Prioritäten zum Umweltverbund aus Bahnen und Bussen, Fahrrad und Zu-Fuß-Gehen verschoben werden – etwa bei der Platzverteilung auf den Straßen, bei den Ampelschaltungen und bei der Verteilung der Gelder.
Ein Regionalflughafen ist verkehrspolitisch unsinnig, denn Karlsruhe ist gut an die Flughäfen in Straßburg, Stuttgart und Frankfurt angebunden. ...
FDP
Der Verkehr hat grundsätzlich eine dienende Funktion und dem Grundsatz zu folgen: „So wenig Verkehr wie möglich, so viel Verkehr wie nötig!“. Im Vordergrund stehen Sicherheit und Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer.
Der Rheinhafen ist als Drehscheibe für den Güter- und Warenverkehr weiterzuentwickeln und entsprechend in die Verkehrsplanung einzubinden.
Das gleichberechtigte Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer in öffentlichen Räumen – Shared Space – ist modellhaft mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln (z. B. in der Südweststadt).
KAL
Die Stadt so zu planen und zu organisieren, dass die städtebauliche Qualität gewahrt oder verbessert wird und die Wege möglichst kurz sind – also möglichst wenig Verkehr entsteht.
Die KAL unterstützt fortlaufend Schritte in Richtung einer fußgänger- und radfahrerfreundlichen Stadt. Nebenprodukt des hohen Anteils von ÖPNV, Fahrrad und Fußgängern, dem so genannten Umweltverbund: In Karlsruhe kommt man im Städtevergleich auch mit dem Pkw gut voran.
Beim Fernverkehr unterstützt die KAL alle Maßnahmen, die Karlsruhe noch besser an die Eisenbahn und die Schifffahrt anbinden: Beispiele sind die „Magistrale für Europa” (Paris – Karlsruhe – München – Budapest), der Ausbau der Rheintalbahn oder der Ausbau bzw. die Umstrukturierung des Rheinhafens.
Der Umweltverbund (Fußgänger, Radfahrer, Bus und Bahn) muss gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV) weiter gestärkt werden und im Konfliktfall Vorrang genießen.
Dazu gehören: Verkehrslenkung für ruhenden und fließenden Verkehr (z. B. durch das Parkleitsystem), Übergangsmöglichkeiten zwischen Verkehrsmitteln (z. B. Park & Ride-Plätze). Maßnahmen für den Umweltverbund müssen von MIV-steuernden Maßnahmen begleitet sein. Aber keine Behinderung als Selbstzweck: Im Leerlauf tuckernde Kfz sind die größeren Schadstoffemittenten.
Radler-Forum, ...: Ziel aus KAL-Sicht: zum Forum „Umweltverbund” erweitern.
Mobilitätsberater in die Schulen und die Kindergärten, denn im Kindesalter wird die Verkehrsmittelwahl geprägt
Organisation eines Zustell-Services (inkl. Träger- und Kundendienst) unter Führung der Einzelhändler; evtl. als Existenzgründermodell geeignet.
Die Linke
Eine lebenswerte Stadt braucht umweltfreundliche und sozialverträgliche Verkehrsmittel. DIE LINKE setzt sich deshalb für den weiteren Ausbau eines kinderfreundlichen Rad- und Nahverkehrsnetz in Karlsruhe ein.
Freie Wähler - BüKA
sie wird durch eine fortschrittliche Gesamtverkehrsplanung für eine störungsfreie Beweglichkeit, ein bedarfsgerecht ausgerichtetes öffentliches Transportsystem und ein durchgängiges Radwegenetz sorgen.
... umweltschonende, die Mobilität aller Einwohner berücksichtigende Verkehrssysteme und Verkehrswege, ...
Die Stadtplanung regelt naturgemäß widerstreitende Interessen von unterschiedlichen städtischen Nutzungen. Sie regelt auch die Harmonisierung verschiedener Verkehrsarten wie fahrender oder ruhender Verkehr, motorisierter und öffentlicher Verkehr, Radverkehr, Fußgängerverkehr. Die Verkehrsplanung ist Stadtqualität und Umweltschutz.
In Karlsruhe fehlt eine alle Verkehrsarten zusammenführende aktuelle Gesamtplanung.
für die Aufstellung einer alle Stadtteile erfassenden, politisch abgestimmten und den Bürgerwillen einschliessenden Generalverkehrsplanung,
für das umgehende Aufgreifen der Fahrverkehrs- und Wohnqualitätsprobleme in der Reinhold Frank Strasse, der westlichen Kriegsstrasse, der Neureuterstrasse,
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Flächenverbrauch

CDU
ein sowohl ein effektives Flächenmanagement als auch die Wiedernutzbarmachung kontaminierter Flächen (Flächenrecycling).
SPD
neue Gewerbeflächen durch Erschließung alter Brachflächen
B90/Die Grünen
Die gesetzlich vorgeschriebene Einführung der gesplitteten Abwassergebühr in Karlsruhe begrüßen wir. Durch sie wird ein Anreiz geschaffen, Flächen möglichst sparsam zu versiegeln bzw. auch wieder zu entsiegeln.
Stadt und Kommunalpolitik müssen dafür Sorge tragen, dass besonders wertvolle Böden von einer Bebauung freigehalten und auf Dauer für die Landwirtschaft gesichert werden.
Wir GRÜNEN sehen in einer zukunftsgerichteten Flächenpolitik, die ihren Schwerpunkt auf Innenentwicklung, Flächen sparendes Bauen und Flächenrecycling setzt, eine der wichtigsten Aufgaben im Natur- und Umweltschutz.
Auf den Neubau von Straßen in Karlsruhe kann bei konsequenter Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Verbindung mit der Umsetzung des Karlsruher Radkonzeptes und mit Verbesserungen für den fußläufigen Verkehr nahezu verzichtet werden. Notwendige Neubaumaßnahmen sind an den Rückbau bestehender Straßen zu koppeln.
Seit langem drängen wir GRÜNEN auf ein Flächenmanagement, das seinen Namen verdient und das mit Grund und Boden sparsam wirtschaftet.
FDP
Die Entwicklung der Stadt hat sich auf den bereits bebauten Bereich zu konzentrieren. Die weitere Inanspruchnahme naturnaher Flächen für Wohn-, Gewerbe- und Verkehrsflächen ist zwar nicht tabu, aber ultima ratio.
KAL
Erhaltung ökologisch wertvoller Freiflächen
Bedarfsnachweise für Bau-, Industrie- und Gewerbegebiete
Festsetzung von Versiegelungsgraden
Vorrang für verdichtete Bauformen (Erhöhung der Ressourcenproduktivität)
Flächenrecycling (Aufbereitung nicht mehr benötigter Ressourcen) bis hin zur Entsiegelung
Fortschreibung der Studie „Belastungsgrenzen des Raumes Karlsruhe“ als wesentliche Grundlage für die zukünftige kommunale Planungspolitik
Herausnahme der Vorrats-Industrieflächen bei Knielingen aus dem Flächennutzungsplan und Belassen im aktuellen Zustand bzw. Ausweisung als Grünzug.
Überprüfung der übermäßigen Siedlungsplanung bei Neureut und Wettersbach mit dem Ziel größerer Freiflächen
Die Linke
DIE LINKE setzt sich für eine Flächenpolitik ein, die einen Ausgleich zwischen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten anstrebt. Der Bedarf an neuen Wohnungen und Betriebsansiedlungen ist unbestritten, doch die bedenkenlose Ausweisung immer neuer Flächen, wie sie die Stadt Karlsruhe bisher betreibt, halten wir für nicht zukunftsfähig.
Freie Wähler - BüKA
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Untere Hub, Stadion

CDU
uns für ein konkurrenz- und wettbewerbsfähiges Fußballstadion für Karlsruhe einsetzen, das internationalen Ansprüchen genügt.
SPD
Ausbau des Wildparkstadions zu einer modernen Fußballarena;
B90/Die Grünen
Insbesondere stadtklimatisch bedeutsame Flächen wie die ‚Untere Hub’ bei Durlach, die Freiflächen südlich der Heidenstückersiedlung oder auch der ‚Alte Flugplatz’ im Norden müssen für eine Ausdehnung der Siedlungsfläche tabu sein.
FDP
Beim Neubau des KSC-Stadions hat sich die Stadt für diejenige Variante zu entscheiden, die den städtischen Haushalt am geringsten belastet.
KAL
Auch eine Bebauung der Unteren Hub mit einem Stadionkomplex für den Profifußball lehnen wir daher ab. Mit dem Gleisdreieck südlich der Durlacher Allee an der Autobahn existiert eine vorhandene und bereits teilversiegelte Alternative. Und auch bei einem Umbau des heutigen Wildparkstadion müsste die steigende Flächenversiegelung mitten im Hardtwald kritisch hinterfragt werden.
Die Linke
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Freie Wähler - BüKA
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Naturschutz, Grün

CDU
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SPD
Verwirklichung von Teilen der Buga- Planung wie Landschaftspark Rhein und Rheinauenerlebnispark
B90/Die Grünen
Die Planungen der Stadtwerke zur Errichtung eines neuen Wasserwerkes im Kastenwört begleiten wir kritisch.
Zusätzlich zu den bereits ausgewiesenen Schutzgebieten müssen weitere wertvolle Flächen wie z.B. die Gießbachniederung mit dem Gebiet ‚Im Brühl’, die Feldflur entlang der B3 bei Wolfartsweier, die Neureuter Aue sowie weitere Flächen am Turmberg als Landschaftsschutz- bzw. Naturschutzgebiete ausgewiesen werden. Auch der ‚Alte Flugplatz’ muss endlich in seiner Gesamtheit als Naturschutzgebiet gesichert und damit dauerhaft vor einer Bebauung geschützt werden.
So wollen wir die aktuellen Planungen zum Landschaftspark Rhein für eine großflächige Extensivierung mit Umstellung auf ökologische Landwirtschaft nutzen.
Wir GRÜNEN setzen uns dafür ein, dass die Umsetzung der Bio-topvernetzung und des Artenschutzprogramms auf Karlsruher Gemarkung weiter vorankommen.
Sowohl die Innenstadt als auch Industrie- und Gewerbegebiete sollen durchgängig begrünt und wo immer möglich renaturiert werden.
Die städtischen Waldflächen müssen gemäß den Zielen des naturnahen Waldbaus bewirtschaftet werden.
FDP
Landschaftstypische Gebiete sind zu erhalten (Rheinaue) bzw. wiederherzustellen (Streuobstwiesen, Vernetzung von Naturräumen).
KAL
Die Karlsruher Liste setzt sich für den Schutz des vollständigen Areals ein und will keine Bebauung von naturnahen Teilen des Alten Flugplatzes.
Auch in neu entstehenden Stadtteilen müssen neue Grünflächen entstehen. Bestehende Lücken in stark versiegelten Bereichen (z.B. Hinterhöfe, verschiedene Plätze) sollten durch Maßnahmen zur Begrünung aufgewertet werden.
Umsetzung der Planungen zum Landschaftspark Rhein unter Beachtung der Schutzbedürfnisse der vorhandenen Schutzgebiete
Die Begrünung von Flächen soll weiter verstärkt werden
Die Linke
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Freie Wähler - BüKA
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Luft, Klima, Energie

CDU
den Ausbau der Kraft-Wärme-Koppelung und der Nahwärmenetze sowie die Weiterentwicklung der Fernwärmenetze.
dass das Potenzial der Geothermie für Karlsruhe konsequent ausschöpft wird.
Maßnahmen auf dem Gebiet der sparsamen Energienutzung stadtweit konsequent fördern ...
durch ein Gebäudesanierungsprogramm Anreize zum Energiesparen schaffen ...
SPD
Start einer Klimaschutzoffensive: Karlsruhe als Vorreiter beim Klimaschutz durch z.B. verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, Ausbau der energetischen Sanierung von Gebäuden und Erhalt der Klimaschneisen
Verdoppelung des Einsatzes regenerativer Energiequellen bis zum Jahr 2015 und die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen an allen städtischen Gebäuden mit dem Ziel den Energieverbrauch dort bis zum Jahr 2015 um mindestens 25 Prozent zu senken
Weiterer Ausbau des Fernwärmenetzes
Effizienzkampagne zur Energieeinsparung in Unternehmen und Privathaushalten
Entwicklung eines „Karlsruher Modells“ zur Sanierung älterer Mehrfamiliengebäude ...
Planung eines konkreten Projektes zur Nutzung der tiefen Geothermie (Erdwärme) in Karlsruhe
B90/Die Grünen
Karlsruhe gehört zu den Städten mit den höchsten Luftbelastungen in Baden-Württemberg.
Jedoch sind die im Karlsruher Aktionsplan getroffenen Festlegungen nicht ausreichend und teilweise auch nicht geeignet, die Luftbelastungen in Karlsruhe so weit zu reduzieren, dass zumindest die Grenzwerte eingehalten werden können. Wir GRÜNEN drängen deshalb auf umfangreiche Nachbesserungen.
Aktuellen Klimaprognosen zufolge wird die Anzahl an Hitzetagen im Karlsruher Raum noch weiter zunehmen.
Eine durchgängige Begrünung des gesamten Stadtgebietes kann mittelfristig zu einer Verbesserung der stadtklimatischen Situation insbesondere in Hitzeperioden und bei großer Schwüle beitragen.
Darüber hinaus muss eine vorausschauende Siedlungsplanung gewährleisten, dass Kaltluftentstehungsgebiete und Frischluftschneisen von jeglicher Bebauung freigehalten werden.
Der Klimawandel bedroht die gesamte Erde und ist eine der zentralen Herausforderungen dieses Jahrhunderts.
Höchste Priorität hat dabei eine Umstellung der Energieversorgung, die sich schnellstmöglich von den fossilen Energieträgern verabschieden muss. Für uns GRÜNE ist auch eine Rückkehr in die hochriskante Atomtechnologie mit ihrer nach wie vor ungelösten Atommüll-Entsorgungsfrage keine Alternative. Wir setzen auf Energieeffizienz, auf die erneuerbaren Energien und – für eine Übergangszeit – auf hoch effiziente, möglichst dezentrale Gas- und Blockheizkraftwerke.
Immer noch gilt: Energiesparen ist die beste Energiequelle. ... Die Stadt Karlsruhe muss hier Hilfestellung geben und finanzielle Anreize zur Energieeinsparung und Effizienzsteigerung schaffen.
Gleichzeitig liegt es in der Verantwortung einer Kommune, beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Darüber hinaus ist zu prüfen, inwieweit Potenziale zur Nutzung von Wärme aus Abluft und Abwässern der Industrie und von Privathaushalten vorhanden sind ...
Wir GRÜNEN drängen darauf, dass in Karlsruhe zu jedem Bebauungsplan ein Energiekonzept erstellt wird. ...
In Abhängigkeit von den unterschiedlichen Anforderungen, vom Standort und von den jeweiligen Realisierungsmöglichkeiten müssen die regenerativen Energien in ihrer ganzen Bandbreite gefördert werden. ...
Wir GRÜNEN setzen uns dafür ein, dass insbesondere die Stadtwerke sich intensiv dem Ausbau und der Nutzung von regenerativen Energien in Karlsruhe widmen.
Seit langem fordern wir GRÜNEN die Errichtung von Solaranlagen auf allen städtischen Schwimmbädern
Wir drängen darauf, dass es bald mit der Errichtung des Solarparks III weitergeht. Das riesige Angebot an für Solarnutzung geeigneten Dächern muss in den nächsten Jahren umfangreich in Anspruch genommen werden!
Auf allen politischen Ebenen setzen wir GRÜNEN uns konsequent dafür ein, dass zusätzliche Vorranggebiete für Windkraftanlagen in den Regionalplan aufgenommen werden.
Wir GRÜNEN fordern seit langem, dass Karlsruhe verschiedene Pilotprojekte zur Erdwärme initiiert und dabei langfristig den Bau eines Geothermie-Kraftwerks zur Nutzung der Tiefenwärme verfolgt.
Das in Karlsruhe vorhandene Potenzial zur Erzeugung von Biogas und zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe soll weiter ausgebaut werden.
FDP
Die bestehenden Frischluftschneisen müssen unbedingt erhalten bleiben.
Eine kluge Energiepolitik der Stadt kann einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung der Umwelt leisten. Das bedeutet die Senkung des Verbrauchs nicht erneuerbarer Energieträger auf allen Gebieten. Im Wohnbereich ist dies u. a. durch entsprechende Gestaltung der Bebauungspläne (Niedrigenergiehäuser, Nutzung der Sonnenenergie), die Förderung der Wärmedämmung von Altbauten und den Einbau intelligenter Steuerungs- und Zählgeräte zur Nutzung von Elektrospeicheröfen als Puffer für unregelmäßig anfallende erneuerbare Energien (z. B. von Windgeneratoren) zu erreichen. Im Verkehrsbereich tragen u. a. eine intelligente Verkehrssteuerung, die Förderung des Radverkehrs und des ÖPNV sowie die Anschaffung energiesparender Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark zur Entlastung bei.
KAL
Wohl aber praktische Maßnahmen zum Energiesparen in städtischen Gebäuden, zur Nutzung regenerativer Energien, zur noch effizienteren Nutzung von Energie (Abwärme aus Kraftwerken für Fernwärme!), zum Umstieg auf umweltfreundlichere Treibstoffe für städtische Fahrzeuge (Erdgas, Biodiesel) etc.
Jede Verbrennung fossiler Energieträger, insbesondere von Kohle, ist schlecht für den Klimaschutz. Ein gleichzeitiger Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom ist ohne eine massive Gefährdung der Stromversorgung kurz- bis mittelfristig nicht möglich. Der Ersatz von alten Kohlekraftwerken durch (effizientere) neue ist daher sinnvoll.
Unterstützung der Stadtwerke Karlsruhe bei Geothermieprojekten und Beteiligungsanlagen.
Beschaffung sparsamer, möglichst mit Erdgas, Strom oder Bio- Kraftstoffen betriebener Kfz der Stadt.
Die Linke
-
Freie Wähler - BüKA
Schutz und Verbesserung unseres Klimas, des Wassers und der Luft. Schadstoffemissionen reduzieren.
Dazu gehört ein Umdenken auch in der kommunalen Energieerzeugung und -verwendung, eine Schwerpunktsetzung in der Förderung von innovativen technischen Ansätzen im Bereich der alternativen Energiegewinnung und der Energieeinsparung und damit eine relevante Senkung des CO2 Ausstosses. Dazu gehören ebenfalls die unbürokratische Förderung von energetischen Gebäudesanierungen sowie die Vermeidung des Neubaus von Atom- oder Kohlekraftwerken am energiereichsten Wasserstrom Europas.
Wir sind gegen Geschäfte mit Naturgütern wie cross border leasing mit Wasser oder der Boni für Luftverschmutzung,
wir sind für Wasserkraft am Rhein, Windkraft im Schwarzwald und Solarkraft oder Erdwärme überall als Energiequellen, nicht aber für Kohlekraftwerke,
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Lärm

CDU
notwendige Maßnahmen zur Lärmminderungen an verkehrslärmintensiven Straßen und Trassen vorantreiben.
SPD
Konsequente Umsetzung von Lärm mindernden Maßnahmen im Zuge der nach EU- Recht vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung durch die Stadt Karlsruhe
B90/Die Grünen
Auch in Karlsruhe sind viele Menschen hohen Lärmbelastungen ausgesetzt. ... Die Realisierung von aktiven (z.B. Lärmschutzwälle und -wände) und passiven (z.B. Schallschutzfenster) Lärmschutzmaßnahmen kann diese Situation nur punktuell verbessern. In der Fläche kann wirkungsvolle Abhilfe nur durch eine Stadt- und Regionalplanung erreicht werden, die auf Vermeidung des motorisierten Verkehrs in der Stadt zielt. Geschwindigkeitsreduzierungen und verkehrsberuhigte Zonen können entscheidend zur Verminderung von Lärmbelastungen beitragen.
Uns GRÜNEN sind die im Lärmaktionsplan festgelegten Ziele nicht ambitioniert genug. Statt 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht fordern wir als Zielvorgabe mindestens 10 dB(A) weniger.
FDP
Das bedeutet ein kombiniertes Maßnahmenpaket aus weitgehender Herausnahme von Lkw-Verkehr aus der Stadt durch intelligente Zuliefersysteme, Schaffung von Wohngebieten ohne Verkehrsbelastung. Ergänzende Maßnahmen dazu sind: Förderung des Radverkehrs und eines dichten 24-Stunden-ÖPNV-Systems, die Verwendung lärmarmer Straßenbeläge sowie Verwendung lärm- und emissionsarmer Fahrzeuge bei der Stadt und den Verkehrsbetrieben in Erfüllung der Vorbildfunktion.
A5 und A8 ... Die FDP setzt sich dafür ein, dass die Stadt den Bund mit Nachdruck auffordert, alle Möglichkeiten zur Lärmminderung, z. B. durch Bereitstellung von Mitteln aus dem neuen Investitionsprogramm, auszuschöpfen.
KAL
Der erstellte Lärmminderungsplan ist konsequent umzusetzen.
Der Lärmschutz ist insbesondere entlang der Hauptverkehrsstraßen (Südtangente!) ist weiter zu verbessern. Dies umfasst das Schließen von Lärmschutzlücken, Flüsterasphalt, passiven Schallschutz, aber auch ein durchgehendes Tempolimit von 80 km/h; in der Nacht notfalls stellenweise noch niedriger.
Lärmminderung auch entlang von Bundesbahnstrecken
Die Linke
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Freie Wähler - BüKA
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Wasser

CDU
sauberes und kostengünstiges Trinkwasser für unsere Bürgerinnen und Bürger erhalten.
das unsere Wasserschutzgebiete um die Karlsruher Wasserwerke von Gefahrguttransporten freigehalten werden und das Kastenwört als weiteres Wasserschutzgebiet gesichert bleibt.
SPD
B90/Die Grünen
Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und auch die Abwasserentsorgung sind zentrale Aufgaben der öffentlichen Daseinsfürsorge und dürfen keinesfalls privatwirtschaftlichen Ökonomisierungszwängen untergeordnet werden.
Häufig kann statt wertvollem Trinkwasser auch Brauchwasser oder Regenwasser zum Einsatz kommen. Dies kann durch entsprechende Vorgaben in Bebauungsplänen erfolgen ...
FDP
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KAL
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Die Linke
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Freie Wähler - BüKA
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Abfall

CDU
dass bei Bau und Bauunterhaltungsmaßnahmen wenn immer möglich Recyclingmaterialen zum Einsatz kommt ...
SPD
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B90/Die Grünen
Wir GRÜNEN drängen darauf, dass bis zum Ablauf des Vertrages mit der Mannheimer MVV alternative und umweltverträgliche Möglichkeiten der Restmüllentsorgung eingehend geprüft werden.
Wir wollen in Karlsruhe ein intelligentes Ressourcenmanagement einführen, bei dem möglichst viele Rohstoffe in den Kreislauf zurückgeführt werden. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen haben hier Beratungsbedarf, ...
Die in Karlsruhe vorbildlich gebaute Bioabfallvergärungsanlage auf der Deponie-Ost muss optimiert werden, ...
FDP
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KAL
Die KAL plädiert mittelfristig für ein nachhaltiges Abfallwirtschaftskonzept. Dies muss rechtzeitig vor Ablauf des Vertrages mit der Müllverbrennungsanlage Mannheim in die Wege geleitet werden.
Die Linke
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Freie Wähler - BüKA
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Umwelt sosntiges/allgemein

CDU
Aus unserem christlichen Selbstverständnis heraus ist die Bewahrung der Schöpfung für uns in der CDU eine Verpflichtung.
für Karlsruhe ein Ökologisches Leitbild erarbeiten, das den Erhalt unserer Lebensbedingungen mit der langfristigen Sicherung natürlicher Lebensgrundlagen in Einklang bringt.
Maßnahmen zur Umweltbildung an Kindergärten und Schulen fördern.
SPD
B90/Die Grünen
Umweltschutz dient nicht nur dem Erhalt der natürlichen Ressourcen wie Wasser, Luft und Boden. Umweltschutz trägt auch wesentlich dazu bei, Menschen vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen.
Bei Realisierung des Retentionsraums im Bereich Bellenkopf/Rappenwört setzen wir GRÜNEN auf eine naturnahe Lösung mit Dammrückverlegung, ...
Als GRÜNE setzen wir uns dafür ein, dass sich das Beschaffungswesen im Karlsruher Rathaus an den Kriterien Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit orientiert.
Wir fordern eine langfristige Sicherung und Finanzierung der Umwelterziehung in Karlsruhe in ihren verschiedenen Facetten.
FDP
Liberale Umweltpolitik in Karlsruhe dient der Erhaltung der Lebensgrundlagen und der Lebensqualität der Menschen; sie befördert den notwendigen Ausgleich zwischen zwei gleichwertigen Zielen: erstens dem Erhalt natürlicher Lebensräume für Flora und Fauna auch unter den Bedingungen einer Großstadt, zweitens der Gestaltung eines Umfeldes für die Bewohner der Stadt, das Wohlbefinden und Wohlstand ermöglicht. Deshalb ist in der Umweltpolitik für Liberale weder Platz für vermeidbare Eingriffe in die Natur noch für Zukunftsverweigerung und Technikfeindlichkeit.
KAL
Ressourcen – soweit nicht regenerierbar – geschont oder durch regenerierbare ersetzt werden,
Ökologische Ausgestaltung des Hochwasserrückhalteraumes Bellenkopf-Rappenwört, ...
Die Linke
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Freie Wähler - BüKA
sie wird durch entsprechende Planungen oder durch Nichtzulassen von Planungen, die das natürliche Umfeld oder die Stadtästhetik stören, für eine nachhaltige Vermehrung von Grün- und Erholungsgebieten, und durch direkt beeinflussbare, nicht privatisierte Energieversorger, Kanal- und Klärwerksbetreiber für eine ungestörte Umwelt, eine- Wohn- und Arbeitsumgebung sorgen,
Sie wird zur nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität ihrer Einwohner ein Bestandskataster für alle Einflussfaktoren anlegen und jährlich aufgabenkritisch fortschreiben.
Unsere Lebensgrundlagen sind die globalen und die lokalen Umweltbedingungen, die wir auch durch unsere kommunalen Entscheidungen beeinflussen. Es ist von existenzieller Bedeutung, ob und wie wir Luft, Wasser, Böden, Flora und Fauna als Wirtschaftsgüter behandeln oder nachhaltig schützen und erhalten.
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Zum Vergleich: Programme 2004

Diskussionen/Leserbriefe zu: Spezial-Thema Kommunalwahl 7.6.2009 - Programmvergleich


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