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1.4: U-Strab und City 2015

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 Re: Globale U-Strab Ablehnung
Autor: Mueck 
Datum:   08-18-02 20:34

Hallo Peter

Hier steht's ja auch :-) Dann auch hier eine Antwort, sogar noch
bissele ergänzt :-)

Ringlinien und Umsteigerei braucht man gar nicht, wieder mal eine Gelegenheit, um auf das VCD-Konzept http://www.vcd.org/karlsruhe/city2015/ und den Vergleich mit anderen Netzen http://city2015.cousin.de/vergleich.html auf diesem Server hinzuweisen :)

Ringlinien stammen aus einer Zeit, als die Verkehrsbedürfnisse und Möglichkeiten, am Verkehr teilzunehmen, noch anders waren. Heutzutage steht die Tram in Konkurrenz zum Auto, dass sich jedermann leisten kann. Entsprechend muss ein Komfortvorsprung da sein, das ist zum einen schnell = direkt und umsteigefrei, denn jeder Umweg und jeder Umstieg kostet Zeit und ist bei schlechtem Wetter auch anderweitig unangenehm. Zum anderen ist es auch möglichst wie beim Auto von Haustür zu Haustür, deswegen fährt Ludwig ja auch in die Orte rein und nicht vorbei, und deswegen kann der Schnellschuss mit der U-Strab gewaltig nach hinten losgehen, wenn der Weg zum Verkehrsmittel Bahn genauso umständlich ist wie der zum Verkehrsmittel Auto im Parkhaus.

Das mit der Anzeige kommt ja peu a peu. Hunderte von Fahrzeugen, Strecken und Haltestellen sind ja nicht über Nacht umrüstbar...

Das mit dem 20-Minuten-Loch hängt mit dem "Komfort" zusammen, dass es
gerade nachts besonders viele garantierte Umsteigebeziehungen gibt, Rendevouzhalte zB in der Herrenstraße, was im übrigen im Tunnel auch kaum noch hinzukriegen ist. Verteilt man die Linien zu einem dichteren Takt,
entstehen mehr unangehm lange Umsteigezeiten.

Man braucht die erfolgreichen Zweisystemlinien nicht am Hbf enden zu lassen. Wie man es anders organisieren kann, steht im VCD-Konzept. Bessere Umsteigeverhältnisse am Durlacher Bahnhof wären aber trotzdem vorteilhaft.

4) ist Quatsch, da KA im Hochgestade liegt. Ein noch nicht dagewesener Rheinpegel von 10 m entspräche 107,8 Meter über Normal-Null, Das Tiefgestade liegt in der Ecke so auf 104-105 m ü NN, d.h. bei einem Deichbruch wären die kleineren Siedlugnsbereiche dort abgesoffen. Die Innenstadt Karlsruhes liegt so auf 114 - 115 m ü NN. Und das Tiefgestade ist ziemlich breit. bis das auf 115 m voll gelaufen ist, dass es in die Stadt reinlaufen könnte, dafür braucht es verdammt viel Wasser. Rechne doch mal spaßeshalber Länge x Breite x Höhe und rechne den dafür nötigen Niederschlag aus... Rheinwasser kann also nicht direkt reinlaufen, solange man die U-Strab nicht ins Tiefgestade runter durchzieht, was nicht vorgesehen ist. Und dass die Ingenieure nicht so dumm sind, den Tunnel so ungeschickt an die Entwässerung anzuschließen, dass es ihnen über diesen Weg vollaufen kann, davon gehe ich mal aus.

Dass die Prager U-Bahn vollief, liegt halt auch daran, dass sie die Moldau unterquert und Haltestellen im Hochwasserbereich hat.

Unsere U-Strab könnte allenfalls durch direkten Regen vollaufen, wenn die Kanalisation es nicht packt und das Wasser deswegen in den Straßen steht. Um das zu vermeiden, würde ich mal folgendes empfehlen :) http://geo-bild-ka.de/versiegelung.html
< / werbung > :)

Ob die Sicherheitsreserven "hintenrum" auch hoch genug sind, sprich das die Stadt nicht bei einem Albhochwasser vollläuft, da bin ich nicht so ganz sicher, aber vermutlich reicht es auch da dicke...

Das mit Dresden wäre 'ne Idee. Nicht Karlsruhe, nicht Stuttgart, sondern Dresden! Die können es derzeit eher gebrauchen, denn auch deren Tramnetz hat darunter gelitten.

Zu 6) Ja, der Nutzen dieser Großinvestition ist nicht so berauschend... Neben dichterem Takt bis in die Nacht ist es aber eben auch die umsteigefreie Verbindung zu vielen Zielen, denn mit dem Auto muss man auch nicht umsteigen... Solange es geht, sollte man daran festhalten. Und es geht ja, siehe VCD-Konzept.

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 Beiträge Autor  Datum
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 Re: Globale U-Strab Ablehnung  Neu
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