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Elektronische Fahrgastinformation auf dem Vormarsch

Wer hat sich nicht schon einmal über Verspätungen geärgert. Beim KVV kommen zugegebenermaßen solche Verspätungen zwar wesentlich seltener vor, als zum Beispiel bei der Deutschen Bahn. Besonders ärgerlich war jedoch, dass auch selbst bei größeren Verspätungen bislang die Fahrgäste an den Haltestellen nicht informiert werden konnten. Mit der Einführung des neuen rechnergesteuerten Betriebsleitsystems (RBL), das zu jeder Zeit den genauen Standort einer Straßenbahn feststellen und diese Information sekundenschnell an die elektronischen Informationstafeln an den Haltestellen weiterleiten kann, soll diese Zeit nun bald der Vergangenheit angehören.

Der KVV ist deshalb gerade dabei, Schritt für Schritt alle Haltestellen und Straßenbahnen mit der neuen Technik auszurüsten. Bereits realisiert ist der Einbau des RBL in allen Niederflurwagen, so dass die genauen Abfahrtszeiten der Straßenbahnlinien 1, 2, 3, 4 und 6 inzwischen angezeigt werden können. Als nächstes werden in kurzer Zeit die Zweisystemwagen auf den Linien S4/S41 und S5 folgen, bevor als letztes die Gleichstrom-Stadtbahnwagen auf den Linien S1/S11 und S2 an der Reihe sein werden. Nicht mehr mit dem neuen System ausgerüstet werden jedoch die älteren Wagen. Auf der Linie 5 kann die neue Technik deshalb erst dann eingesetzt werden, wenn die Strecke nach Rintheim auch für Niederflurwagen ausgebaut worden ist.

Ebenso sollen nach und nach auch alle (Straßenbahn-)Haltestellen mit den elektronischen Informationstafeln ausgestattet werden. Höchste Priorität hat für die Verkehrsbetriebe dabei derzeit die zentrale Ost-West-Achse von Durlach zum Entenfang, bevor als nächstes die Strecken nach Oberreut und in die Waldstadt folgen werden. Erfreulich ist aber auch, dass nicht nur die Straßenbahnen, sondern auch der Busverkehr von der neuen Technik profitieren soll. So sollen z.B. am Hauptbahnhof, dem Entenfang oder dem Zündhütle (das mit Inbetriebnahme der Straßenbahn nach Aue zu einem wichtigen Umsteigepunkt zu den Bussen in die Karlsruher "Bergdörfer" werden wird) auch die Buslinien in das neue Informationssystem integriert werden. Vielleicht auch eine gute Möglichkeit, um den in Karlsruhe manchmal etwas stiefmütterlich behandelten Busverkehr wieder in den Blickpunkt zu rücken.

Johannes Stober

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 1/03

Stand des Artikels: 2003! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

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