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Neues und Gutes

Der Pfälzer Schwerverkehr auf der B 10 bei Godramstein, einem der Hauptzubringer für die bereits bestehende 2. Rheinbrücke (ebenfalls B 10) neben der Eisenbahnbrücke, ist im Jahr 2009 um 4 % gesunken (Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 20.04.2010). Eine vermeintlich zunehmende Verkehrsbelastung wird immer wieder als eins der Hauptargumente für die Erforderlichkeit einer 3. Rheinbrücke ins Feld geführt.

30 % Steigerung im Fernverkehr verzeichnete hingegen die Deutsche Bahn Mitte April. Ein isländischer Vulkan machte es möglich. Die Bahn hätte in diesen Tagen noch deutlich mehr Passagiere befördern können, wenn sie nicht im ungleichen Kampf mit dem hochgradig subventionierten Verkehrsmittel Flugzeug längst zurückgesteckt und ihre Fahrzeugkapazitäten abgebaut hätte. Dass die Bahn keine Ersatzfahrten für Erdbeeren und Schnittblumen aus Südafrika oder Spargel aus Peru anbieten konnte, ist weniger schlimm. Vielleicht nützte das ja sogar einheimischen Spargelbauern. Interessant auch, dass der Himmel mit der isländischen Aschewolke (sternen)klarer war als mit dem üblichen Hinterlassenschaften von AIRBUS & Co.

Die Stadtbahn Karlsruhe-Wörth-Germersheim liegt voll im Fahrplan und kann voraussichtlich zum Fahrplanwechsel Anfang Dezember ihren Betrieb aufnehmen. Das bestätigte KVV-Chef Walter Casazza bei einem Gespräch mit Vertretern von BUZO, PRO BAHN und VCD im April. Die neue Stadtbahn soll im Karlsruher Stadtgebiet über zwei verschiedene Trassen geführt werden, jeweils einmal stündlich über die Trasse der S 5 Richtung Innenstadt und über die DB-Trasse Richtung Hauptbahnhof. Letzteres ist durchaus auch für die Karlsruher in Knielingen und Mühlburg interessant, die damit eine direkte und schnelle Anbindung an den Fernverkehr bekommen ohne die langen Wartezeiten, die die Regionalbahn bislang mit sich brachte.

Karlsruher Taxifahrer sind vielleicht doch besser als ihr Ruf. Einer begegnete mir kürzlich, der im Interesse der von ihm beförderten Rentnerin den eindeutig kürzesten und billigsten Weg gewählt hatte — gegen die Einbahnstraße! Ob das verkehrstechnisch auch eine gute Lösung war, könnte man allerdings hinterfragen.

Reiner Neises

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 2/10

Stand des Artikels: 2010! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

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