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Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Mitglieder,

an den Regierungswechsel in Stuttgart sind hohe Erwartungen geknüpft. Auch von uns. Werden die im grün-roten Koalitionsvertrag festgelegten Ziele zügig umgesetzt?

Wir haben Ministerpräsident Kretschmann ein Gratulationsschreiben geschickt, ihm dabei Mut und eine glückliche Hand gewünscht. Viele Aufgaben drängen. Neben dem Ausstieg aus der Kernenergie ist der Verkehr ein umweltpolitisches Problemfeld. Zum Straßenbau sagt die Koalitionsvereinbarung: Fast keine neue Straßen, Erhalt geht vor Neubau, s.a. S. 12. Das hören wir gerne, da dies ja auch für die geplante dritte Rheinbrücke und die Nordtangente gelten muss. Wir gehen davon aus, dass die Landesregierung Einfluss auf den Bund nimmt und diese Projekte verhindern wird. Der Beitrag „Rheinbrücke 2+1 — Planfeststellungsverfahren zur dritten Rheinbrücke läuft“ im VCD-Teil beleuchtet kritisch den Start und die Umstände des Planfeststellungsverfahrens.

Die großen Stromanbieter haben eine starke Position. Sie beherrschen den Markt und erzeugen politischen Druck (siehe dazu „Die Atomlobby lebt“). Aber auch die Bürger haben Macht, Macht bei Wahlen, durch Wechsel des Stromanbieters und Protestaktionen auf den Straßen. Die wiederbelebte Anti-Atombewegung erzeugt erfolgreich Gegendruck. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist bei den Parteien angekommen, in den Köpfen hat er bereits begonnen.

Das Nutzerpotenzial für den ÖPNV in der Südpfalz und nach Karlsruhe ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Stadtbahnverbindung nach Germersheim hat seit ihrer Einführung im Dezember 2010 noch nicht die erhofften Fahrgastzuwächse gebracht. Welche Infrastrukturmaßnahmen und Angebotsverbesserung sind erforderlich, um mehr Fahrgäste für Busse und Bahnen zu gewinnen? PRO BAHN hat sich mit diesem Thema beschäftigt. Bitte beachten Sie auch die nicht erwähnten Beiträge.

Viel Spaß beim Lesen,

Johannes Meister
Johannes Hertel
Heiko Jacobs

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 2/11

Stand des Artikels: 2011! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

Diskussionen/Leserbriefe zu: Heft 2/11 Editorial


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