zum Text umwelt&verkehr karlsruhe
   Forum 
 > Hefte < 
 Infos etc. 
Startseite
Start
Sitemap
Impressum
   Themen-Index   Autoren   Verbände   Termine   > 2/19 <   1/19   3/18   2/18   1/18   3/17   2/17   1/17   3/16   2/16   1/16   3/15   2/15   1/15   3/14   2/14   1/14   3/13   2/13   1/13   3/12   2/12   1/12   3/11   2/11   1/11   3/10   2/10   1/10   3/09   2/09   1/09   3/08   2/08   1/08   3/07   2/07   1/07   3/06   2/06   1/06   3/05   2/05   1/05   3/04   2/04   1/04   3/03   2/03   1/03 
<<<  Baden-Württemberg-Tarif   > Karlsruhe -- Stuttgart <   „faires Parken“  >>>
  Pro Bahn   

Licht und Schatten des neuen Zugangebots auf der Strecke Karlsruhe — Stuttgart

Eine nicht nur für Pendler besonders wichtige Bahnverbindung ist die zwischen Karlsruhe und Stuttgart. InterRegioExpress (IRE), RegionalExpress (RE) und S-Bahn haben zusammen das Zugangebot auf der Strecke Karlsruhe — Pforzheim — Mühlacker — Vaihingen — Bietigheim-Bissingen — Stuttgart ausgemacht. Für Karlsruhe relevant sind zudem die Anschlüsse von und nach Bad Wildbad. Seit Juni ersetzen Züge von ABELLIO und Go-Ahead die der DB, allerdings auch mit komplett neuem Fahrplankonzept. Die S-Bahnen der AVG enden bereits in Pforzheim und nicht wie bisher in Bietigheim-Bissingen.

Eine deutliche Verbesserung bietet die Verdichtung des IRE für alle, die werktags von Karlsruhe nach Stuttgart möchten. Hier gibt es nun mit 3 IRE und 1 IC in 2 Stunden einen Halbstundentakt. Nicht optimal ist das Angebot dieser Produktklasse aber an Wochenende, wenn nach zwei Zügen im Halbstundenabstand der nächste erst eineinhalb Stunden später folgt. Deutliche Verschlechterungen erleiden diejenigen Fahrgäste, die jenseits von Pforzheim nicht an IRE-Halten wohnen und regelmäßig über Pforzheim hinaus z. B. nach Karlsruhe möchten. Sie müssen nun im Pforzheim umsteigen. Direktverbindungen von und nach Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg sind Geschichte. Umsteigefreie Durchbindungen zwischen den S-Bahnen von Bad Wildbad mit denen aus dem Pfinztal gehen einher mit Verschlechterungen des Anschlusses an den schnellen IRE nach Karlsruhe. Ob Vor- oder Nachteile am Ende überwiegen, muss sich nun erst einmal zeigen. Über Änderungen und Nachbesserungen sollte aber diskutiert werden, wenn auch durch die Vergabe von RE und IRE an unterschiedliche Unternehmen dazu weniger Spielräume bleiben, als bei einem Anbieter wie bisher. Auch wenn eine weitere Stufe von Angebotsverbesserungen angekündigt ist, wird sich die Grundstruktur dadurch jedoch wohl nicht ändern.

Wolfgang Melchert

Diskussionen/Leserbriefe zu: PRO BAHN: Licht und Schatten des neuen Zugangebots auf der Strecke Karlsruhe — Stuttgart


hoch http<->https