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VCD und PRO BAHN zu Stuttgart 21

Der VCD-Kreisverband und der PRO BAHN-Regionalverband stehen für eine konsequente Verlagerung von Verkehr von der Straße auf die Schiene. Ohne eine deutliche Aufwertung der Schiene werden unsere Klimaschutzziele nicht erreichbar sein. Erforderlich ist langfristig mindestens eine Verdopplung, wenn nicht sogar Verdreifachung des Angebots im Öff. Nah- und Fernverkehr.

„Stuttgart 21“ soll nach derzeitiger Planung als reiner Tiefbahnhof mit lediglich acht Gleisen verwirklicht werden. Gegenüber heute wird die Zahl der Gleise damit halbiert. Eine Kapazitätssteigerung ist dabei von vornherein auf max. 30 % beschränkt — gemessen an dem, was der Kopfbahnhof heute schon leistet, nicht an dem, was er bei voller Auslastung leisten könnte. Selbst diese Steigerung von 30 % konnte im Stresstest lediglich mit einem Trick erreicht werden: Einige Gleise wurden jeweils in „kleine Kopfbahnhöfe“ umgewandelt, die jetzt zwei Züge gleichzeitig aufnehmen sollen. Spätere Kapazitätserweiterungen wären damit nicht mehr möglich.

Ein Bahnhof in der Hauptstadt Baden-Württembergs, der von vornherein auf eine solche Kapazitätsbeschränkung ohne Erweiterungsoption ausgelegt ist, kann den Erfordernissen nicht genügen, um das Land zukunftsfähig zu machen. Jede andere Lösung, die derzeit in Diskussion ist, bietet für die Verkehrsentwicklung mehr Möglichkeiten.

PRO BAHN und VCD empfehlen daher ihren Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit, „Stuttgart 21“ in der jetzigen Form beim Volksentscheid abzulehnen, indem sie dem Ausstiegsgesetz zustimmen. Um den absehbaren fatalen Engpass in der Hauptstadt zu vermeiden, dürfen etwaige Kosten, die ggf. auf das Land zukommen könnten, dabei keine Rolle spielen.

VCD und Pro Bahn haben sich für den Kompromissvorschlag ausgesprochen, den Heiner Geißler und das Ingenieurbüro SMA präsentiert haben. Er sieht eine Kombination aus einem verkleinerten Kopfbahnhof und einem auf vier Gleise reduzierten unterirdischen Durchgangsbahnhof vor.

Redaktion

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 3/11

Stand des Artikels: 2011! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

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