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Ehemalige KVV-Jahreskartenaktion für BUZO-, PRO BAHN- und VCD-Mitglieder

Siehe auch Artikel im u&v 1/14 zum Ende der Aktion.

Vom Frühjahr 2000 bis zum Herbst 2013 haben wir den Mitgliedern der drei am umwelt&verkehr beteiligten Verbände die bis 2013 übertragbare Jahreskarte verbilligt anbieten können. Zunächst 1x/Jahr, später 4x/Jahr. Angeboten wurde das gegenüber der normalen Jahreskarte um 10% Jobticket des KVV. Möglich wurde dies durch eine Zusammenarbeit mit einer anderen Organisation, denn wir Verbände allein konnten die nötige Mindesbestellzahl nicht erreichen.

Anfangs war der Zuspruch groß. Im Laufe der Jahre sanken aber die Bestellzahlen, da andere Tickets des KVV dem Jobticket Konkurrenz machten, insbesondere die Karte ab 60 und später die KombiCard, zwar nicht übertragbar, dafür aber netzweit gültig und günstiger als die Jahreskarten für weitere Strecken.

Im u&v-Heft 3/13 waren die Preise ausgegraut, denn die neuen Preise für 2014 erreichten uns nicht rechtzeitig vor dem Druck.

Wenig überraschend waren die höheren Preise kurz drauf, überraschter waren wir dann aber davon, dass auch die Konditionen des Jobtickets geändert wurden: Die Firmenkarte des KVV ist nun nicht mehr übertragbar. Eine Verschlechterung des Angebots, das uns sicher Kunden kosten wird, aber noch schien diese Änderung wenig dramatisch. Wir erkundigten uns dennoch vorsichtshalber bei unserem Partner, ob sich vielleicht noch weitere, uns aus den Pressemeldungen noch nicht bekannte, aber für uns relevante Änderungen ergeben haben und waren zum dritten Mal überrascht, nun von der Hiobsbotschaft, dass unser Partner nun nicht mehr Karten für uns vermitteln konnte bzw. wollte. Mit ein Grund war, dass sich der Aufwand der Abwicklung der Bestellung vergrößert durch Aufdruck von Name und Firma(!) des Inhabers der ja nun nicht mehr übertragbaren Karte.

Eine weitere, zunächst positive Änderung der Konditionen war die Absenkung der Mindestbestellzahlen, die auch kleineren Firmen 10% Ermäßigung ermöglichen. Allerdings muss diese Zahl von 25 Karten pro Bestellung erreicht werden. Wir erreichten diese Zahl aber nur pro Jahr und auch das nur knapp. Wir hätten also alle Besteller auf einen einzigen Termin pro Jahr "umpolen" müssen mitsamt resultierender Lücken/Überlappungen, damit es mit 10% hätte weiter gehen können. Bei den bisher stets rückläufigen Bestellerzahlen und den zu vermutenden Abspringern wegen Nichtübertragbarkeit und Lücken/Überlappungen durch Terminwechsel erschien uns das eher unrealistisch. Nur 5% Ermäßigung hätte uns vermutlich noch mehr Kunden gekostet. Dafür wurde und dann auch langsam der Aufwand zu groß.

Eine weitere Hürde war, egal ob 10% oder 5% Ermäßigung, dass es ja eine Firmenkarte ist. Für den "Missbrauch" als Mitgliederkarte hätte man vorher mit der Geschäftsleitung verhandeln müssen, die aber gerade im Umbruch ist, Erfolg also offen, Zeit zudem knapp für Dezember. Derzeit gibt es nur zwei große Organisationen, die diese Sonderkonditionen aushandeln konnten.

Deswegen haben wir uns kurzfristig Ende 2013, als der Dezember-Bestelltermin bevorstand und alle Verhandlungen ergebnislos blieben, entschlossen, die Jahreskarte vorerst nicht mehr anzubieten. Wir werden die Entwicklungen aber aufmerksam verfolgen.

Alternativen

Die Preise für normale Jahreskarten ab Januar 2014 sind:
2 Waben 560,40 Euro, 3 Waben 744,00 Euro, 4 Waben 908,40 Euro, 5 Waben 1.090,80 Euro, 6 Waben 1.269,60 Euro, 7 und mehr Waben (netzweite Gültigkeit) 1.596,00 Euro.
10% ermäßigte Firmenkarten wären dann:
2 Waben 455,76 Euro, 3 Waben 669,60 Euro, 4 Waben 817,56 Euro, 5 Waben 981,72 Euro, 6 Waben 1.142,64 Euro, 7 und mehr Waben (netzweite Gültigkeit) 1.436,40 Euro.

Alternativen:
Die KombiCard, netzweit gültig für 900 Euro/Jahr, für den Partner 678 Euro.
Sie ist demnach schon ab 4 Waben gegenüber dem Normalpreis der Jahreskarte günstiger bei sowieso deutlich besseren Konditionen (netzweit), für zwei Personen ist sie schon bei 3 Waben nur 45 Euro teurer bei netzweiter Gültigkeit statt nur in 3 Waben. Bei bisherigen Jahreskarteninhabern war die Kostengrenze rund eine Wabe höher.

Für immer mehr Personen kommt auch die Karte ab 60 in Frage für 540 bzw. 468 Euro (ab 60 bzw. 63).

Es gibt auch Monatskarten, die günstiger erst ab 9 Uhr gelten, Hilfebedürftige Karlsruher können über den Karlsruher Pass normale oder 9-Uhr-Monatskarten nochmal günstiger beziehen. Erstere kostet 520 Euro pro Jahr für 3 Waben oder 708 Euro netzweit. Karlsruher-Pass-Inhaber zahlen gut die Hälfte des regulären Preises.

Weitere Möglichkeiten:
Die geringere Mindestbestellmenge macht es nun auch kleineren Betrieben möglich, 10% Ermäßigung zu erreichen. Wer keine 25 Karten pro Termin zusammen bekommt, kann immer noch 5% Ermäßigung erhalten. Mindestens letzteres ist nach Absprache mit dem KVV vielleicht auch für einige bisherige Besteller in kleinen Betrieben möglich.

Redaktion

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