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Der menschengemachte Klimawandel: Es ist fünf nach zwölf!

Der Klimawandel ist das größte Umweltproblem, dem die Menschheit heute und in den kommenden Jahrzehnten gegenübersteht. Die bereits abschmelzenden Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels zeigen, dass die globale Durchschnittstemperatur ansteigt. In vielen Teilen der Erde sind die Folgen des bereits stattfindenden Klimawandels zu beobachten: Häufung extremer Wetterereignisse wie Stürme, Überschwemmungen, Erdrutsche und Dürren. Auch Deutschland wird davon nicht verschont.

Wie kommt es zum Klimawandel?

Seit Beginn der Industrialisierung vor mehr als 100 Jahren ist die globale mittlere Temperatur um etwa 0,6 °C angestiegen. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Gas setzt das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) frei. Treibhausgase mindern die Wärmerückstrahlung von der Erdoberfläche in das Weltall. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der größte Teil der Erwärmung in den letzten Jahrzehnten auf menschliche Eingriffe zurückzuführen ist. Dies nennt man den menschengemachten Klimawandel.

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel?

Wie steuert der Mensch gegen den Klimawandel?

Leider einigten sich die vertretenden Länder des Kyoto-Protokolles bei der UN-Klimakonferenz 2006 in Nairobi lediglich auf eine Beobachtung des Klimawandels bis zum Jahre 2008! Aber warum warten und beobachten, wenn es schon fünf nach zwölf ist?

Die Umsetzung des Kyoto-Protokolls ist nur ein erster notwendiger Schritt für den internationalen Klimaschutz. Klimaforscher fordern, dass bis 2050 die globalen Treibhausemissionen um 50% unter das heutige Niveau sinken müssen. Die Menschheit muss ihre Energieversorgung massiv umstellen:

Im Rahmen des Kyoto-Protokolls hat sich Deutschland verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen um 21% bis zum Zeitraum 2012 zu reduzieren, bis zum Jahre 2020 um bis zu 40%. Diese Zielvorgaben führen zu grundlegenden strukturellen Veränderungen und Modernisierungen in der gesamten Volkswirtschaft.

Was kann jeder Einzelne tun?

Wer nach dem Motto “Verwenden statt verschwenden” handelt, kann einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn Klimaschutz geht nicht nur Industrie- und Energiewirtschaft etwas an.

Energie sparen

Klimabewusste Mobilität

Rund ums Haus:

Finanzielle Unterstützungen gibt es durch Förderprogramme der Bundesregierung.

Wir haben es in unserer Hand!

Aktiver Klimaschutz begrenzt den Klimawandel, Untätigkeit führt zu einer folgenschweren Erwärmung unseres Planeten. Sieht sich die Menschheit nicht selbst als intelligente Spezies auf dieser Erde, die alles kontrolliert, verändert und bestimmt? Sie legt sich selbst mit der Natur an, fordert sie als Gegner heraus und übernimmt die Verantwortung für ihr Tun und Handeln, auch dann wenn die Natur ihre Gewalten nicht mehr zurückhält und zurückschlägt.

Ihr Petra Schenk

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 1/07

Stand des Artikels: 2007! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

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