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  Pro Bahn   

Offener Brief: Straßenrheinbrücke Karlsruhe

Sehr geehrter Herr Bechtold, sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse verfolgen wir Ihre Verlautbarungen zur Karlsruher Straßenrheinbrücke. Ihre jüngste Aussage entnahmen wir der Januarausgabe 1/2012, S. 7 Ihrer Zeitschrift „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ Dabei betonen Sie, dass das Nordelsass, die Südpfalz und Karlsruhe längst ein gemeinsamer Wirtschaftsraum seien und sich die Menschen zur TechnologieRegion Karlsruhe zugehörig fühlen. Auch betonen Sie, dass viele Menschen von der anderen Rheinseite derzeit im Großraum Karlsruhe arbeiten und deshalb auf die Brücke angewiesen seien. Bei einer Sperrung seien Umwege notwendig, was wirtschaftlich, ökologisch und sozial unvertretbar wäre.

Ihre Folgerung daraus heißt, dass eine zusätzliche Straßenrheinbrücke gebaut werden müsse.

Wir vom Fahrgastverband Pro Bahn vermissen allerdings von Seiten der IHK die Erwähnung und Berücksichtigung des öffentlichen Verkehrs, und zwar einerseits das gute, bereits vorhandene Angebot im Schienenverkehr zwischen der Südpfalz und Karlsruhe und andererseits die eklatanten Mängel im Bussystem der Südpfalz, in den fast nicht vorhandenen Verbindungen Richtung Frankreich und dort im Elsaß die unzureichenden Bahn- und Busverbindungen. Außerdem fehlt eine Tarifkooperation zwischen dem KVV und den Anbietern des öffentlichen Verkehrs im Nordelsaß.

Als IHK sollten Ihnen auch die Belange der Nichtautofahrer und des Umweltschutzes ein Anliegen sein, die am besten durch Verbesserungen des öffentlichen Verkehrsangebotes erfüllt werden können. Deshalb sollten Sie sich auch um diese Verkehrsart kümmern, um allen Menschen, nicht nur den Autofahrern, ein ordentliches Mobilitätsangebot zu bieten. Wir meinen, dass auch Sie dazu beitragen sollten, dass in der TechnologieRegion und im Pamina-Raum folgende Maßnahmen ganz dringend umgesetzt werden:

Mit nur einem geringen Teil der Kosten der zusätzlichen Rheinbrücke könnten diese Maßnahmen alle finanziert werden. Wir meinen, dass der öffentliche Verkehr deshalb absolute Priorität genießen sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Für Pro Bahn

Gerhard Stolz

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 1/12

Stand des Artikels: 2012! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

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