zum Text umwelt&verkehr karlsruhe
Bundestagswahl 24.9.2017
Sonderseite  
 Forum 
 > Hefte < 
 Infos etc. 
Startseite
Start
Sitemap
Impressum
   Themen-Index   Autoren   Verbände   Termine   3/17   2/17   1/17   3/16   2/16   1/16   3/15   2/15   1/15   3/14   2/14   1/14   3/13   2/13   1/13   3/12   2/12   1/12   3/11   2/11   1/11   3/10   2/10   1/10   3/09   2/09   1/09   3/08   > 2/08 <   1/08   3/07   2/07   1/07   3/06   2/06   1/06   3/05   2/05   1/05   3/04   2/04   1/04   3/03   2/03   1/03 
<<<  Gehwegparker   > Busbegleiter in Schulbussen <   Fahrplan Wieslauterbahn  >>>
  Pro Bahn   
Drängelei am Bus gegen 13 Uhr am Leopoldsplatz Foto: Johannes Hertel

Busbegleiter in Schulbussen

In den Schulbussen der BBL (Baden-Baden-Linie) soll ein Versuch gemacht werden: Die Verkehrspolizei in Baden-Baden/Rastatt plant in Zusammenarbeit mit den Schulen, dem Stadtkreis Baden-Baden und dem Landkreis Rastatt, Busbegleiter einzusetzen. Hierfür können sich Mädchen und Jungen ab der siebten Klasse melden. Der Lehrgang dauert einen Tag und wird von der Verkehrspolizei durchgeführt. Es geht um Konflikt- und Rollentraining, die Begleiter sollen erkennbare Ansprechpartner für ihre Mitschüler sein und sie sollen auch mal ordnend eingreifen können. Im Mittelpunkt stehen Verkehrssicherheit und Gewaltprävention.

Es findet auch eine praktische Ausbildung im Bus statt. Es soll das subjektive Sicherheitsgefühl verbessert und damit den Schülern ein angst- und stressfreier Schulweg ermöglicht werden. Die Unterrichtsinhalte wurden von der Landesverkehrswacht, der Polizei und dem Landeskriminalamt entwickelt. Die Unfallkassen und das Land sehen die Schulbusbegleiter als wichtigen Baustein für mehr Sicherheit und unterstützen das Vorhaben. Um das Projekt voranzubringen kümmert sich jetzt das Landratsamt Rastatt und der Arbeitskreis „Gib acht im Verkehr“, denn die Schulen, die im vergangenen September Unterlagen zu diesem Projekt erhalten haben, gaben bis heute keine Rückmeldung. Man hofft damit, Interesse an der Sache zu wecken, denn nötig wäre es schon, wenn man mal morgens zu Beginn oder mittags am Ende der Schulzeit beobachtet, welch ein Drängeln und Rangeln an den Buseingängen herrscht. Da werden schon mal die Ellbogen gebraucht, oder der Rucksack oder Ranzen landet bei jemanden im Gesicht. Solche Situationen bedeuten nicht nur Stress für alle Beteiligten, sie sind auch nicht ganz ungefährlich!

Warten wir ab, wie das Projekt sich entwickelt; wir werden zu gegebener Zeit darüber berichten. Aber ich erinnere mich, dass es solche Initiativen schon früher mal gab ...

Johannes Hertel

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 2/08

Stand des Artikels: 2008! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

Diskussionen/Leserbriefe zu: Busbegleiter in Schulbussen


hoch