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Salamitaktiken: Scheibchenweise zu Mehrverkehr

Anlass des Neubaus der L 602 sind u.a. zwei abgängige Brücken. Kommt uns das nicht bekannt vor? Einigen fällt da womöglich eine marode Rheinbrücke und ein Verkehrsproblem bei Hagsfeld ein ... Hier ein Salamischeibchen (der Wunsch Hagsfelder Gewerbetreibenden nach A-5-Anbindung, die nächste Scheibe, Entlastung Hagsfeld, folgt bald, aber wie weit wird die Scheibe reichen?), dort ein Scheibchen (B-10-Ausbau in der Pfalz) und fertig ist irgendwann die transeuropäische Fernverkehrsachse. Wehret den Anfängen! In Dettenheim geht es noch, bei der Nordtangente wird es langsam knapp. Verloren ist der Kampf schon bei der B 293, die schon fast durchgehend ortsdurchfahrtenfrei von Karlsruhe nach Heilbronn führt. Nur Jöhlingen und Berghausen fehlen noch, aber immerhin konnte man dort noch die Trasse durchs Wöschbacher Tal verhindern und mit dem damit zusammenhängenden Hopfenbergtunnel auch die erste Salamischeibe für eine Ortsumgehungskette Richtung Pforzheim. Verloren ist meiner Befürchtung nach auch der Kampf in Bad Schönborn, wo es um das letzte Stück einer auch fast schon ortsdurchfahrtsfreien Verbindung der (Ersatz-)B 3 geht. Hier engagiert sich die Initiative gegen die K-3575-Umgehung, siehe k3575-initiative.de. Das dort verlinkte Konzept der Grünen für den lokalen Verkehr ist aber beachtenswert!

Andere Salamischeiben schmecken langfristig besser. Ein Schild „benutzungspflichtiger Radweg“ nach dem anderen fällt und Radspuren machen Radfahrer auf der Fahrbahn präsenter. Ähnlich der ÖV-Ausbau im Karlsruher Raum. Dort gilt es auf andere Salamitaktiken aufzupassen: Scheibchenweise landet immer mehr Landesgeld im Straßenbau und wo der Bund Subventionen kürzen wird, ich fürchte, das ahnen wir ...

Heiko Jacobs

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 2/10

Stand des Artikels: 2010! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

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