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Silber-rote “CallBikes” warten auf ihren Einsatz
Mit einer Nummer wird das Schloss geöffnet
Fotos: Deutsche Bahn AG

Das Fahrrad für zwischendurch

Nun sind sie da und hier und dort, die neuen silber-roten “CallBikes”. Etwa 350 DB-Fahrräder stehen seit dem 14. August 2007 mehr oder weniger gleichmäßig verstreut in der Karlsruher Innenstadt und können bei Bedarf ausgeliehen werden. Das schönste dabei: Sie müssen nicht an den ursprünglichen Platz zurückgebracht werden. Es gibt auch keine besonders ausgewiesenen Stationen, wie z.B. in Stuttgart oder Paris, wo ähnliche Modelle bereits erfolgreich umgesetzt wurden. Die Fahrräder können an jeder beliebigen Kreuzung in der Karlsruher Innenstadt abgestellt werden. Dass der Service nicht ganz kostenlos ist, versteht sich von selbst. Für 8 Cent pro Minute ist das Rad zu haben, das sind 1,20 € in der Viertelstunde. Viel länger dauern die meisten Fahrten in der City ohnehin nicht. BahnCard-Besitzer zahlen nur 6 Cent pro Minute, also 90 Cent in 15 Minuten. Egal, wie lange man das Rad nutzt, man zahlt maximal 15,- € je 24 Stunden bzw. 60,- € je Woche.

Voraussetzung ist, dass man sich einmalig als Nutzer angemeldet hat (unter www.callabike.de oder gebührenpflichtig per Telefon: 07000 5 22 55 22) und dabei eine Bankverbindung zur Abbuchung angeben kann. Bei der Anmeldung werden 5,- € fällig, die aber in voller Höhe als Fahrtguthaben zur Verfügung stehen.

Wenn man dann spontan ein Rad leihen möchte, genügen ein Anruf vor Beginn der Fahrt und einer bei der Rückgabe. Das Fahrradschloss öffnet sich nach Eingabe einer vierstelligen Zahl, die am Telefon genannt wird. Hat man bei der Anmeldung die eigene Handynummer hinterlegt, kann man sich die Angabe der Kundennummer beim Ausleihen sparen. Bei der Rückgabe teilt man den neuen Standort und wieder einen vierstelligen Code mit. Diese Infos stehen übrigens auch auf den Rädern.

Ausleihen und abstellen kann man die CallBikes an allen Straßenkreuzungen zwischen Entenfang und Ostring, zwischen Moltkestraße bzw. Willy-Andreas-Allee und Südtangente. Damit fahren kann man natürlich auch außerhalb dieses Gebiets. Als Call-a-Bike-Nutzer kann man übrigens auch die Räder in Frankfurt am Main, Berlin, Köln und München zu den gleichen Konditionen nutzen. In Stuttgart sind die Räder an 40 Standorten stationiert. Dafür sind dort die ersten 30 Minuten kostenfrei.

Johannes Meister

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 3/07

Stand des Artikels: 2007! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

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