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Landtagswahl B-W 13.3.2016
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Liebe Leserinnen und Leser,

Neues Jahr, neues Glück? In allen drei Vereinen des u&v finden im April Mitgliederversammlungen mit Vorstandswahlen statt: Vorbeikommen, informieren, mitgestalten!

Hat sich das Thema Atomenergie nicht schon erledigt? Noch längst nicht! Sowohl in unserer Region gibt es noch „Leichen im Keller“, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen, s. S. 5, wie der Abbau der stillzulegenden Kraftwerke und die Entsorgung des gelagerten Atommülls. Und europaweit auch noch nicht: Es sollen noch neue Atomkraftwerke gebaut und das mit Subventionen bei Bau und Betrieb! Unten ist angegeben, wo man seinen Protest kundtun kann.

Wer seinen Lieblings-Ökostrom auch in ganz normale Batterien füllen möchte, findet ab S. 6 Tipps, ob und wie das überhaupt geht. Der Autor bietet im Umweltzentrum Hilfestellungen dafür an.

Im diesmal umfangreicheren Pro-Bahn-Teil findet ihr auf S. 8 einen Bericht über ein Gespräch mit der neu gewählten Oberbürgermeisterin von Baden-Baden zu den Perspektiven des Nahverkehrs dort. Auch auf S. 8 findet sich mit der „nicht gehaltenen Haushaltsrede“ eine kleine Politikerschelte zu verpassten Chancen der Schwerpunktsetzung beim anstehenden Karlsruher Doppelhaushalt. Auf S. 11 macht Pro Bahn einen Abstecher ins Pfinztal und berichtet über den Stand zur Beseitigung von Bahnübergängen. Insbesondere einer davon nervt die Bahnfahrgäste seit Jahren mit einer Langsamfahrstelle und man kam bzgl. Lösungen nie zu Potte ...

Alle drei Vereine machen bei Trans-PAMINA mit. Diese Initiative tagt nicht nur theoretisch zum grenzüberschreitenden Nahverkehr, sondern testet die schon bestehenden Möglichkeiten auch praktisch, letztes Jahr mit einer Fahrt mit dem Wanderbus nach Fleckenstein, dieses Jahr mit einem Besuch der Landesgartenschau Landau, s. S. 12 und 13.

Der VCD berichtet zudem auf S. 14 und 15 kurz über drei verkehrspolitische Themen, die derzeit in der Diskussion sind: Was ist die „Dammerstocker Kurve“? Was bedeutet der Umbau der Kriegsstraße für Radfahrer? Und eine Gegenrede zur Nichtwiederinbetriebnahme des Südabzweigs Marktplatz.

Weitere interessante kleine News aus der BUZO sind auf der nächsten Seite zu finden, ein Leserbrief zu Radhelmen auf S. 13. An dieser Stelle wünschen wir eine angenehme Lektüre des neuen u&v

Johannes Meister
Johannes Hertel
Heiko Jacobs

Beschwerde

... gegen die Subventionierung eines neuen englischen Atomkraftwerks unte
www.ews-schoenau.de/kampagne

Hintergrund-Artikel dazu, der im gedruckten u&v keinen Platz mehr fand:

Skandal: EU finanziert AKW-Neubau(ten)

Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das Projekt aber nur mit massiven Subventionen durch die britische Regierung, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die vorhergehende EU-Kommission hat in ihrer vorletzten Sitzung diese Atombeihilfen genehmigt.

Diese Förderung beträgt im letzten Förderjahr (2058) umgerechnet auf die Kilowattstunde 35 Cent. (Für eine Solaranlage werden momentan nur noch gerade mal 9 Cent vergütet.)

Diese skandalöse Entscheidung öffnet dem Bau neuer Atomkraftwerke in Europa Tür und Tor. Die österreichische Regierung will beim Europäischen Gerichtshof dagegen klagen, Wir in Deutschland sind mit zähen Fortschritten bei der Verwirklichung des beschlossenen Atomausstiegs und die EG subventioniert in ganz Europa den Neubau von Atomanlagen.

Geht bitte auf die Seite der Kampagne www.ews-schoenau.de/kampagne und füllt dort das vorbereitete Schreiben aus. Jede Stimme ist wichtig! Denn nur wenn der Druck der Bürgerinnen und Bürger höher wird als der Einfluss der Atomlobby, können wir die neu ernannte EU-Kommission dazu bewegen, diese Fehlentscheidung zurückzunehmen.

Hans Seiler

Fasten-Ticket

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KVV-Service-Telefon 0721 6107-5885

Dies ist ein Artikel der Karlsruher Zeitschrift umwelt&verkehr 1/15

Stand des Artikels: 2015! Der Inhalt des Artikels könnte nicht mehr aktuell sein, der Autor nicht mehr erreichbar o.ä. Schauen Sie auch in unseren Themen-Index.

Diskussionen/Leserbriefe zu: Heft 1/15 Editorial


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