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Landtagswahl 13.3.2016 — Fragen und Antworten

Wirtschaft und Gewerbe fürchten um ihren Nachwuchs, können Ausbildungsplätze nicht mehr besetzen und würden gerne vermehrt Auszubildende und Arbeitskräfte aus dem nahen Nordelsass gewinnen. Zwischen der Höhe Karlsruhe und der Höhe Straßburg gibt es keine einzige Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Rhein in Richtung Elsass, bzw. Baden zu überqueren.

Welche konkreten Maßnahmen befürworten Sie, um durchgehende Verbindungen im ÖPNV zwischen dem Nordelsass und der badischen Grenzregion zu schaffen?

Die Antworten der vier Kandidaten:

Bettina Meier-Augenstein - CDU

Eine Schaffung von entsprechenden Angeboten ist durchaus positiv zu sehen. Anders als beim Fernverkehr, bei dem die Anbieter ihre Kosten eigenständig decken müssen, wird der Nah­verkehr aus Mitteln der öffentlichen Haushalten (Regionalisierungmittel) finanziert. Am Bei­spiel des Rhein überquerenden Bahnverkehrs zwischen Karlsruhe und Wörth wird deutlich, dass neue Verbindungen nicht ohne weiteres zu realisieren sind (langfristige Verkehrsverträge). Eine bessere Abstimmung der Fahrpläne zwi­schen DB und der SNCF könnten ein erster richtiger Schritt sein, um nahtlose Umstiegs­möglichkeiten zu ermöglichen.

Bettina Lisbach - Grüne

Das grenzüberschreitende ÖPNV-Angebot für Berufs­pendlerInnen und Auszubildende, aber auch für Wo­chenendausflüge, muss dringend verbessert werden. Ich unterstütze deshalb die im neu aufgelegten Weiß­buch Transpamina enthaltenen Forderungen: Buslinie von Baden-Baden nach Roeschwoog, Reaktivierung der Bahnlinie Rastatt – Roeschwoog – Haguenau, Taktverkehr auf der Bahnlinie Strasbourg – Roeschwoog – Lauterbourg – Wörth, Verbesserungen auf der Bahnlinie Strasbourg – Haguenau – Wissembourg – Landau und einen grenzüberschrei­tenden Tarif. Das sollte wieder angegangen werden, wenn die Veränderungen durch neue politische Gren­zen innerhalb Frankreichs abgeschlossen sind.

Johannes Stober - SPD

Ein Vorschlag der grün-roten Landesregierung war die Einrichtung einer Regiobus­linie von Rastatt nach Haguenau in Frankreich. Ein Gesamtkonzept muss aber si­cherlich in der Pamina-Region entwickelt werden. Unabhän­gig davon ist für mich die Schaffung eines Stadtbahn­betriebs von Wörth in Rich­tung Straßburg ein unver­zichtbarer Kern eines solchen Verkehrskonzepts.

Hendrik Dörr - FDP

Noch mehr Rheinbrücken ;-) Hier müssen Wege gefunden werden, die Strecke zu verbinden. Gleise der Bahn genutzt werden (ggf. auch Bahnverbindungen ausgebaut werden).

[Bild:]
Impressionen vom Karlsruher Stadtgeburtstag

Mail an Heiko Jacobs

Diskussionen/Leserbriefe zu: Spezial-Thema Landtagswahl 13.3.2016 - Antworten 2.6


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