zum Text umwelt&verkehr karlsruhe
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 1.1 Flächenverbrauch   1.2 Biologische Vielfalt   1.3 Artenvielfalt Wälder   1.4 Bannwälder   1.5 Intensive Landwirtschaft   1.6 Planungsverfahren   1.7 Pflegemaßnahmen   1.8 Streuobstwiesen   2.1 Förderung des Umweltverbund   2.2 Tempo 30   2.3 Parken auf Gehwegen   2.4 Leistungsfähige Rheinquerung   2.5 Qualität KVV   2.6 Elsass ÖPNV   2.7 Radverkehr   2.8 Entlastung Hagsfeld   3.1 Klimaschutzkonzept   3.2 Luftschadstoffe   3.3 Frischluftschneisen und Entsiegelung   3.4 Abfallvermeidung   > 3.5 Lärmminderung <   3.6 Hochwasserrückhalteraum   3.7 Trinkwasser 
 

Die Antwort von B90/Die Grünen - Bettina Lisbach, Johannes Honné, Ute Leidig, Alexander Geiger, Daniela Reiff auf die Frage

Frage 3.5 Lärmminderung:
Die Weltgesundheitsogranisation WHO weist darauf hin, dass Lärm nicht nur ein Umweltärgernis, sondern auch eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellt. In Karlsruhe sind im Rahmen der Lärmminderungsplanung einige Maßnahmen umgesetzt worden.
Welche weiteren Maßnahmen halten Sie für vordringlich?
Antwort:
Das Thema Lärmminderung wurde leider trotz anderer Bekenntnisse in der Vergangenheit nicht ernst genug genommen. Wir unterstützen eine ambitionierte Lärmminderungsplanung und bedauern, dass wir bei den letzten beiden Haushaltsberatungen keine Mehrheit für eine bessere Mittelausstattung gefunden haben. Da baulicher Lärmschutz viel Geld kostet, wollen wir einen starken Fokus auf verkehrsrechtliche Maßnahmen legen und hier die Spielräume optimal ausnutzen. Begrenzungen der Geschwindigkeit z.B. auf Tempo 30 führen, wenn man die Durchsetzung glaubhaft verfolgt, zu einer erheblichen und vergleichsweise kostengünstigen Lärmentlastung. Ergänzend ist es vor allem auf übergeordneten Straßen wie z.B. der Südtangente notwendig, lärmmindernde Bodenbeläge zu verwenden. Bei der im Sommer anstehenden Fortschreibung der Lärmaktionsplanung werden wir im Rahmen der Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern genau zuhören, welche lärmproblematischen Stellen bisher vernachlässigt worden sind. Anschließend müssen die notwendigen Maßnahmen auch möglichst schnell umgesetzt und die dafür erforderlichen Haushaltsmittel eingestellt werden. Hierfür setzen wir uns kontinuierlich und mit Nachdruck ein.
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Diskussionen/Leserbriefe zu: Spezial-Thema Kommunalwahl 25.5.2014 - Wahlprüfsteine - B90/Die Grünen - Bettina Lisbach, Johannes Honné, Ute Leidig, Alexander Geiger, Daniela Reiff - 3.5


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