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 1.1 Flächenverbrauch   1.2 Biologische Vielfalt   1.3 Artenvielfalt Wälder   1.4 Bannwälder   1.5 Intensive Landwirtschaft   1.6 Planungsverfahren   1.7 Pflegemaßnahmen   1.8 Streuobstwiesen   2.1 Förderung des Umweltverbund   2.2 Tempo 30   2.3 Parken auf Gehwegen   2.4 Leistungsfähige Rheinquerung   2.5 Qualität KVV   2.6 Elsass ÖPNV   2.7 Radverkehr   2.8 Entlastung Hagsfeld   3.1 Klimaschutzkonzept   > 3.2 Luftschadstoffe <   3.3 Frischluftschneisen und Entsiegelung   3.4 Abfallvermeidung   3.5 Lärmminderung   3.6 Hochwasserrückhalteraum   3.7 Trinkwasser 
 

Die Antwort von Freie Wähler - Hans-Christian Arzt auf die Frage

Frage 3.2 Luftschadstoffe:
In diesem Jahr geht mit RDK 8 ein neues Kohlekraftwerk in Karlsruhe ans Netz. Pläne für ein neues großes Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk auf dem Gelände der MiRO liegen vor. Bereits heute ist der Schadstoffausstoß der industriellen Großfeuerungsanlagen in Karlsruhe immens, so betrug beispielsweise der Ausstoß an Stickoxiden im Jahr 2012 aus diesen Anlagen mehr als 3500 Tonnen. Gleichzeitig steht das wesentlich emissionsärmere GuD-Kraftwerk RDK 4S, an dem die Stadtwerke Karlsruhe beteiligt sind, still.
Wie wollen Sie dieser Entwicklung begegnen und die Bevölkerung vor den gefährlichen Luftschadstoffen schützen?
Antwort:
Die Deutschen neigen dazu, von einem Extrem in das nächste zu verfallen. Voreilige Entscheidungen führen oft zu Mehrkosten und unbedachten Nachteilen. Oft fehlt es an Nachhaltigkeit. Vielleicht wäre es sinnvoller und kostensparender gewesen, sich langsamer von der Atomkraft zu verabschieden. Die angesprochenen Anlagen dienen vorwiegend der Energie- und Wärmegewinnung. Also stellt sich die Frage, durch welche Mittel können wir diese Anlagen ersetzen, und wie können wir den Energie- und Wärmebedarf reduzieren? Dies erreichen wir z.B.durch Beleuchtungsmittel die weniger Strom verbrauchen und bessere, nicht gesundheitsgefährdende Wärmedämmung. Damit würde sich die Rentabilität dieser Kraftwerke reduzieren, wobei aber noch nicht gesagt ist, dass andere Energieerzeugung preiswerter ist. Betriebe sind nun mal dazu ausgelegt Ertrag zu erwirtschaften. Nur Verhandlungen und Einsichten können Momentan eine Verbesserung des derzeitigen Zustandes bringen. Auf Dauer muss die Industrie im Allgemeinen mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Menschen nehmen. Im Moment habe ich zum Schutz der Bevölkerung vor Luftschadstoffen noch kein sinnvolles Rezept, außer man zieht in unbelastete Gebiete oder schützt sich mit einer Maske.
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Diskussionen/Leserbriefe zu: Spezial-Thema Kommunalwahl 25.5.2014 - Wahlprüfsteine - Freie Wähler - Hans-Christian Arzt - 3.2


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