zum Text umwelt&verkehr karlsruhe
Landtagswahl B-W 13.3.2016
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 1.1 Flächenverbrauch   1.2 Biologische Vielfalt   1.3 Artenvielfalt Wälder   1.4 Bannwälder   1.5 Intensive Landwirtschaft   1.6 Planungsverfahren   1.7 Pflegemaßnahmen   1.8 Streuobstwiesen   2.1 Förderung des Umweltverbund   2.2 Tempo 30   2.3 Parken auf Gehwegen   2.4 Leistungsfähige Rheinquerung   > 2.5 Qualität KVV <   2.6 Elsass ÖPNV   2.7 Radverkehr   2.8 Entlastung Hagsfeld   3.1 Klimaschutzkonzept   3.2 Luftschadstoffe   3.3 Frischluftschneisen und Entsiegelung   3.4 Abfallvermeidung   3.5 Lärmminderung   3.6 Hochwasserrückhalteraum   3.7 Trinkwasser 
 

Die Antwort von Piratenpartei - Erik Wohlfeil auf die Frage

Frage 2.5 Qualität KVV:
Das international anerkannte Karlsruher Modell hat durch Unpünktlichkeit, unzureichende Vorrangschaltungen für Busse und Bahnen an Kreuzungen, Zugausfälle, Fahrtzeitverlängerungen und drastische Fahrpreiserhöhungen Schaden genommen.
Was werden Sie tun, um die Qualität und Leistungsfähigkeit des KVV wieder herzustellen?
Antwort:
Ich denke, die Problematik wird hier übertrieben dargestellt. Sicher kann man prüfen, ob durch mehr Vorrangschaltungen an weiteren Kreuzungen für die ÖPNV-Fahrzeuge der Verkehrsfluss verbessert werden kann; oder ob dies eher dadurch zu erreichen ist, dass die Lichtsignalanlagen der S-Bahnen besser rhythmisiert bzw. aufeinander abgestimmt werden. Ich sehe den Kern des Problems an anderer Stelle: zum einen wurden viele der S-Bahn-Linien in den vergangenen Jahren verlängert; was auch wünschenswert ist, da so ja mehr Menschen besser an die Stadt und allgemein ans Verkehrsnetz angebunden werden. Auf diesen längeren Strecken gibt es nun aber auch mehr Möglichkeit, dass es durch Störungen zu Verspätungen und Zugausfällen kommt. Zum anderen verlängern sich die Fahrtzeiten durch die vielen Baustellen, da durch sie die Verkehrssituation für die TriebwagenführerInnen unübersichtlicher geworden ist und auch die Schienen derzeit weniger geradlinig als zuvor verlaufen. Ich bezweifle, dass die in der Fragestellung vorgeschlagenen Lösungsansätze erfolgsversprechend sind. Zum einen haben die S-Bahnen, soweit mir bekannt, fast überall Vorrangsschaltungen. Die "grüne Welle" ist damit bereits existent. Dass an einigen großen Kreuzungen (Tullastr., Mühlburger Tor, ...) diese eingeschränkt ist, da hier sonst die große Zahl der S-Bahnen alle anderen VerkehrsteilnehmerInnen regelmäßig über mehrere Minuten blockieren würde, ist für mich eine nachvollziehbare Notwendigkeit. Auch wenn ich aufgrund des schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses die U-Strab abgelehnt hätte und ein guter Teil der aktuellen Unannehmlichkeiten auf die zugehörigen Baustellen zurückgehen: Mit der Fertigstellung der Kombilösung werden große Teile des Problemkomplexes der Fahrtzeitverlängerungen wieder beseitigt sein. Leider dauert dies eben seine Zeit. Ich sehe keine Möglichkeiten, unter den aktuellen Umständen die Situation wesentlich zu verbessern. Man kann lediglich individuell versuchen, die Bahn möglichst außerhalb oder zu Beginn der Stoßzeiten zu nutzen. Auch mir ist die Preispolitik des KVV unter diesen Umständen unverständlich. Mit der Einführung des fahrscheinloses ÖPNVs würde dies dauerhaft hinfällig.
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Diskussionen/Leserbriefe zu: Spezial-Thema Kommunalwahl 25.5.2014 - Wahlprüfsteine - Piratenpartei - Erik Wohlfeil - 2.5


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