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Alle Antworten auf die Frage 2.4 Leistungsfähige Rheinquerung:

Für welche Maßnahmen zur Gewährleistung einer leistungsfähigen Rheinquerung für den Individualverkehr zwischen Karlsruhe und Wörth werden Sie sich einsetzen?
a) Sanierung der bestehenden Brücke,
b) Ersatzbrücke anstelle der bestehenden Brücke,
c) Brückenneubau ca. 1,5 km nördlich der bestehenden Brücke

Antwort CDU - CDU
Beim Bau der 2. Rheinbrücke handelt es sich um ein Verkehrsprojekt des Bundes. Es ist allgemein bekannt, dass sich die CDU Karlsruhe für den Bau einer 2. Rheinbrücke einsetzt. Karlsruhe braucht dringend eine zweite Rheinquerung, denn eine solche ist wichtig für den wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Austausch Karlsruhes mit den umliegenden Gemeinden und Städten. Die Notwendigkeit der 2. Rheinbrücke wurde durch den durchgeführten Faktencheck bestätigt. Wir setzen uns dafür ein, dass bei der Realisierung dieser zweiten Brücke die höchsten Standards zur Lärmvermeidung und Umweltschonung berücksichtigt werden, sie also menschen- und umweltgerecht ausgeführt wird. Wir wollen die jahrelange Diskussion zu einem guten Ende führen und zu diesem Thema, also 2. Rheinbrücke ja oder nein, eine Bürgerbefragung durchführen.

Antwort SPD - SPD
Hier wäre für Karlsruhe eine leistungsfähige Ersatzbrücke das Beste, da keine weiteren Straßenbaumaßnahmen erforderlich wären. Die derzeit geplante Trassenführung lehnt die SPD so ab.

Antwort Bettina Lisbach, Johannes Honné, Ute Leidig, Alexander Geiger, Daniela Reiff - B90/Die Grünen
Eine neue Brücke wie geplant halten wir aus Naturschutz-Gründen für nicht genehmigungsfähig. Unabhängig davon wollen wir sie nicht, weil sie wertvolle Natur- und Erholungsräume zerstören würde. Sie nutzt verkehrlich auch lediglich als Redundanz, weil der Verkehr direkt auf die ohnehin überlastete Südtangente geleitet würde. Zusätzlich erzeugt sie mehr Kfz-Verkehr, der nur über weitere neue Straßen abgeleitet werden könnte. Um den Befürchtungen aus der Pfalz wegen einer möglichen Totalsperrung der bestehenden Brücke Rechnung zu tragen, wollen wir eine Ersatzbrücke an der bisherigen Stelle. Sie hätte baulich getrennte Richtungsfahrbahnen mit jeweils drei Spuren plus Standspur. Während einer Sperrung einer Richtungsfahrbahn könnte die andere auch alleine den gesamten Verkehr zweispurig je Richtung abwickeln.

Antwort FDP - FDP
Die Verkehrsinfrastruktur muss ausgebaut werden. Hierzu gehört auch eine zweite Rheinbrücke mit einer die Anwohner schonenden Anbindung. Eine zweite Rheinüberquerung für den Individualverkehr nördlich der bestehenden Rheinbrücke mit Anschluss an die B 36 soll zeitnah realisiert werden. Darüber hinaus muss selbstverständlich die bestehende Rheinbrücke saniert werden.

Antwort KAL - KAL
Für uns kommen nur die kurzfristige Sanierung und mittelfristig die Ersatzbrücke an der jetzigen Brücke in Frage. Ein Brückenneubau an anderer Stelle wird von der KAL abgelehnt. Diese Ziele vertritt die Karlsruher Liste seit vielen Jahren massiv und nachhaltig.

Antwort Niko Fostiropoulos, Sabine Zürn, Elke Wach, Michael Chelius, Christine Lenz - Die Linke
Ersatzbrücke an der bestehenden Brücke.

Antwort Hans-Christian Arzt - Freie Wähler
Keines der drei Vorschläge macht für mich Sinn. An erster Stelle steht für mich die Entlastung der Anwohner. Dies bedeutet Verkehrsreduktion der Südtangente, bzw. deren Überdeckelung durch Grünanlagen. Diese Achse sollte vorwiegend für den Durchgangsverkehr in Anspruch genommen werden. Eine weitere Rheinquerung sollte dort geschehen wo möglichst wenig Bewohner betroffen sind. Dies könnte nördlich von Weingarten – Jockgrimm geschehen. Um die Natur möglichst zu schonen, sollte die Brücke auf Stelzen über den Rhein geführt werden. Obwohl beide geschont werden sollten, habe ich manchmal den Eindruck, dass Tiere wichtiger genommen werden als Menschen.

Antwort Petra Stutz - Freie Wähler
Keine der drei Varianten. Alternativ Rheinquerung bei Linkenheim unter Nutzung und Ausbau bestehender Verkehrswege von der Autobahn bis zum Rhein. Gleichzeitig neuer Autobahnanschluß.

Antwort Rena Thormann - Freie Wähler
Grundsätzlich bin ich dagegen, dass der wunderbar grüne Norden von Karlsruhe von einer Autotrasse mit allen ökologischen Folgen durchschnitten wird. Dies bedeutet, dass die jetzige Rheinquerung unter Einbeziehung von Verkehrsexperten optimiert und ausgebaut wird, Eine Nordumfahrung von Karlsruhe müsste zu einer tatsächlichen Entlastung der Südtangente führen und soweit im Norden verlaufen, dass die Ökologie und die Gesundheit der Bürger nicht beeinträchtigt werden.

Antwort Jürgen Wenzel - Freie Wähler
A. + B. JA, denn eins steht für mich fest, die bestehende Rheinquerung bei Maxau muss garantiert und ggf. saniert werden. Dagegen ist die geplante Trasse der vorgesehenen 2. Rheinbrücke nur wenige hundert Meter von der bestehenden Brücke ein Witz. Außer noch mehr Verkehr auf den Engpass der Südtangente zu lenken, hat sie keinerlei Funktion. Sinnvoller halte ich den Bau einer Ersatzbrücke auf Maxauer Gemarkung, wie sie von den Bewohnern der westlichen Stadtteile ins Spiel gebracht wurde. Durch ein Fahrbahnleitsystem bestünde auch die Möglichkeit, die einzelnen Fahrspuren einschließlich des Standstreifens optimaler zu nutzen. Je nach Verkehrsaufkommen könnte so, durch eine zusätzliche Fahrspur in die benötigte Richtung, der Verkehr entzerrt werden. Eine weitere Möglichkeit die ich zur Entlastung der Südtangente und der Rheinbrücke testen würde, wäre bei Anbietern von Navigations- und Transportleitsystemen darauf einzuwirken, dass der internationale Güterverkehr, der 20% des Verkehrsaufkommens ausmacht, diese Strecke nicht empfohlen bekommt. Eine zusätzliche 2. Rheinquerung muss für mich 2 Bedingungen erfüllen: Sie muss so weit nördlich von Karlsruhe liegen, dass die Südtangente durch eine ECHTE Nordumgehung von Karlsruhe entlastet wird. Eine Zerschneidung der Stadt, durch die in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts geplante Nordtangente, halte ich für unverantwortlich. Eine ökonomisch sinnvolle, wie ökologisch verträgliche Trasse, die auch die Wohnqualität der Bürger beinhaltet, ist hierbei zu berücksichtigen.

Antwort GfK - Gemeinsam für Karlsruhe
Eine Ersatzbrücke wird keine leistungsfähige Rheinquerung bewerkstelligen. Eine Ersatzbrücke wird nur im Falle eines Schiffsunglückes ein zweites unzerstörtes Bauwerk garantieren und damit die Querung sicherstellen. Nach Auskunft der Landesregierung kann die Brücke saniert werden und hat noch lange nicht sein Lebensende erreicht. Die Verkehrsplanung eines Brückenneubaues ca. 1,5 km nördlich mit Anbindung an die Südtangente ist unsinnig und daher abzulehnen. Alle Modelle a)-c) stehen nicht für eine verkehrliche Lösung. GfK steht für eine Sanierung der alten Brücke und für einen Brückenneubau deutlich weiter im Norden.

Antwort Erik Wohlfeil - Piratenpartei
Die Situation ist komplex. Maßnahme c) halte ich für keine geeignete Lösung. Eine zweite Rheinquerung südlich von Karlsruhe (auf Karlsruher oder Rheinstettener Gemarkung) mit direktem Anschluss an die B36 und die A5 bei Ettlingen sollte meines Erachtens wieder in Betracht gezogen werden. Die Maßnahmen a) und b) scheinen mir geeigneter als c), sie würden aber weiterhin überregionalen Verkehr mitten durch Karlsruhe führen. Meine Meinungsbildung zu dem Thema ist noch nicht abgeschlossen. Es ist nicht auszuschließen, dass ich meine Position nach einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit dem Thema ändere.

Antwort Gordon Geisler - Piratenpartei
Antwort fehlt

Antwort Marcel Gültig - Piratenpartei
Wir wollen eine Rheinquerung, die das Karlsruher Verkehrsnetz sinnvoll ergänzt. dies ist mitder aktuellen Planung nicht zu machen. Eine Ausweitung des ÖPNV könnte außerdem die jetzige Brücke entlasten. Persönlich würde ich daher Optionen a) und b) unterstützen.

Antwort Uwe Lancier - Piratenpartei
die bestehende Brücke muss in jedem Fall saniert werden, Option a ist unauswechlich, doch die Überlastung des Karlsruher Straßennetzes und der bestehenden Brücke durch den west-östlich querenden Verkehr kann nur durch eine außerstädtische Gesamtmaßnahme begegnet werden. Dafür ist die vorgeschlagene Lösung b und c ungeeignet. Hierfür benötigt es zwingend einen zusätzlich Brückenneubau einschließlich Anbindung an das Fernstraßennetz in BaWü und RP, ggf auch in F.

Antwort Ian Morrison-Cleator - Piratenpartei
Eine zweite Rheinbrücke sollte wirklich eine Ortsumgehung sen, die og. Alternativen sehen nur eine Möglichkeit vor, die Stadt Karlsruhe mit möglichst vielen Autos zu fluten. Durch unsere Maßnahmen zur Stärkung des ÖPNV erhoffen wir uns natürlich eine signifikante Reduktion des Autoverkehrs sowohl in Karlsruhe, als auch um Karlsruhe herum.

Antwort Max Braun - Die PARTEI
Wir werden Pfälzer Pendler über eine Mautstelle auf der Rheinbrücke an deren Kosten beteiligen. Um für den hart arbeitenden Karlsruher vermeidbare Störungen seiner Nachtruhe zu reduzieren, wird außerdem ein Nachtfahrverbot für KFZ mit den Kennzeichen GER und SÜW erlassen. Daher ist die bestehende Brücke ausreichend. Sobald durch die eingeführte Mautstelle genug Gelder zusammen sind, kann diese davon saniert werden.

Antwort Joerg Lesser - Die PARTEI
Keine weitere Brücke Wir werden Pfälzer Pendler über eine Mautstelle auf der Rheinbrücke an deren Kosten beteiligen. Um für den hart arbeitenden Karlsruher vermeidbare Störungen seiner Nachtruhe zu reduzieren, wird außerdem ein Nachtfahrverbot für KFZ mit den Kennzeichen GER und SÜW erlassen

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Diskussionen/Leserbriefe zu: Spezial-Thema Kommunalwahl 25.5.2014 - Wahlprüfsteine - Frage - 2.4


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