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Alle Antworten auf die Frage 1.4 U-Strab:

Halten Sie die U-Strab weiterhin für eine vernünftige Lösung?

Antwort Alle Kandidaten - CDU
Ja, allerdings nicht nur den Stadtbahntunnel in der Kaiserstraße, sondern auch den Umbau der Kriegsstraße, also die Kombi-Lösung als Gesamtpaket. Denn mit der Umsetzung der Kombi-Lösung wird die Karlsruher Innenstadt ein völlig neues, noch attraktiveres Gesicht erhalten und die ersehnte Erweiterung der City nach Süden in die Tat umgesetzt. Zugleich ist das Kombi-Paket ein Konjunkturprogramm und gibt wichtige Impulse für Karlsruhe und die gesamte Region.

Antwort Alle Kandidaten - SPD
Die U-Strab in der Kaiserstraße gehört zum Projekt Kombilösung. Und die SPD ist die Urheberin der Kombilösung.

Antwort Alexander Geiger - B90/Die Grünen
Die U-Strab habe ich schon immer abgelehnt. Mittlerweile nicht diese Planung aber nicht nur unvernünftig, sondern hochgradig riskant aus finanzieller Sicht. Sollte die U-Strab wirklich kommen sehe ich schmerzhafte finanzielle Einsparungen an anderer Stelle im Haushalt kommen.

Antwort Bettina Lisbach - B90/Die Grünen
Für eine vernünftige Lösung habe ich die U-Strab noch nie gehalten. Allerdings ist es vor dem Hintergrund der städtischen Finanzsituation aus meiner Sicht mittlerweile nicht nur unvernünftig, sondern geradezu unverantwortlich, die U-Strab zu realisieren. Ich bin mir sehr sicher, dass Bürgerinnen und Bürger das auch so einschätzen würden, wenn endlich transparent gemacht würde, zu welch schmerzhaften Einsparungen an anderer Stelle es durch die Finanzierung der U-Strab kommen wird.

Antwort Johannes Honné - B90/Die Grünen
Die U-Strab war noch nie eine vernünftige Lösung. Allerdings ist es vor dem Hintergrund der städtischen Finanzsituation mittlerweile sogar unverantwortlich, die U-Strab zu realisieren. Das würden die Wahlberechtigten sicher in der Mehrheit auch so einschätzen, wenn endlich transparent gemacht würde, zu welch schmerzhaften Einsparungen an anderer Stelle es durch die Finanzierung der U-Strab kommen wird.

Antwort Manfred Schubnell - B90/Die Grünen
Die U-Strab halte ich weder für notwendig noch für vernünftig.Denn es gibt bessere Alternativen für die Entzerrung des Straßenbahnverkehrs in der Kaiserstraße. Da die Stadt die von ihr zu tragenden Kosten vollständig mit neuen Schulden finanzieren muss, halte ich den Bau der U-Strab für unverantwortlich.

Antwort Sigfrid Knapp - B90/Die Grünen
Wer sagt, dass ich die U-Strab für vernünftig halte? Es ist schon von der wirtschaftlichen Seite her betrachtet, für Karlsrueh nicht vertretbar dieses Projekt umzusetzen.

Antwort Ute Leidig - B90/Die Grünen
Nein, die U-Strab ist keine vernünftige Lösung und war dies auch nie. In Anbetracht der derzeitigen Finanzlage ist der Bau der U-Strab unverantwortlich zu nennen. Die Finanzierung der U-Strab würde Einsparungen an anderer Stelle verlangen, die für alle BürgerInnen schmerzhaft wären.

Antwort Alle Kandidaten - FDP
Ja. Mit der Mehrheit der Bevölkerung.

Antwort Alle Kandidaten - KAL
Die Untertunnelung der Kaiserstraße im Rahmen der Kombilösung wurde mit einem Bürgerentscheid von der Mehrheit der Bürger befürwortet. Die Karlsruher Liste fühlt sich an diesen Bürgerentscheid gebunden. Allerdings steht für die Karlsruher Liste die Umsetzung der Planungen zum stadtgerechten Umbau der Kriegsstraße im Vordergrund (siehe auch Frage 1.6).

Antwort Niko Fostiropoulos - Die Linke
Wir sind und bleiben Gegner der U-Strab. Der städtische Haushalt ist jetzt schon gefährdet. Von 2004 bis 2008 sind die Mehrkosten um 92 Mio EURO gestiegen. Bis 2019 wird die KASIG, bzw. die Stadt 173 Mio aufbringen müssen. Dass die Kosten weiter aus dem Ruder laufen werden, ist ausgemacht. Die Bürger/innen werden für dieses mittlerweile größenwahnsinnige Projekt die Zeche zahlen müssen. Denn ob und wie weit Bund und Land weitere Mehrkosten tragen, ist nicht gesichert. Der Tunnel bringt durch Treppen und Fahrstühle neue Barrieren, v.a. für Bürger/innen mit Gepäck,mit Kindern, für ältere Menschen,für mobil Eingeschränkte. Das Sicherheitsrisiko im Tunnel ist viel höher als oberirdisch. Die Risiken beim Durchtrieb sind nicht abschätzbar. Die Ein- und Ausfahrten in den Tunnel werden das Stadtbild ruinieren. Der Handel in der Kaiserstraße befürchtet zu recht große Einbußen während der Bauzeit. Möglicherweise werden nur noch große Handelsketten überleben. Im Endeffekt bleiben für die Bürger/innen viele Nachteile und Verschlechterungen.

Antwort Jürgen Wenzel - Freie Wähler BüKA
NEIN - wegen der unverhältnismäßig hohen, nicht beherrschbaren Kosten, der drohenden technischen Gefahren für die begleitende Bebauung, des geringen Nutzens für die eigenen Einwohner und der nicht wieder gutzumachenden Verunstaltung der Weinbrennerischen Kernstadt durch Tunnelmunde. Wir bieten ein Konzept an, das sich mit dem Umbau der Kriegsstraße und der sofortigen Entlastung der Kaiserstraße beschäftigt. Wir wollen die trennende Wirkung der Kriegsstraße aufheben und die Süd- und Südweststadt, mit Kongresshotel und Zoo näher an die Innenstadt anbinden und somit die derzeitige Konzentration auf die Kaiserstraße aufheben und den "Fächerstraßen" mehr Gewichtung geben.

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Diskussionen/Leserbriefe zu: Spezial-Thema Kommunalwahl 7.6.2009 - Wahlprüfsteine - Frage - 1.4


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